0-Ohm Widerstand als Sicherung?

10/06/2010 - 14:01 von Nikolaus Riehm | Report spam
Hallo,

ich habe hier eine Platine vor mir liegen, in deren
Niederspannungsstromversorgungseingangsschaltung (ich liebe Deutsche
Sprach!) ein 0-Ohm Widerstand derart platziert ist, dass ich mir das nur
als missbrauchte Sicherungsfunktion erklàren kann. Das PCB sieht so aus:
<http://pics.studiorepair.de/0-Ohm_Fuse.jpg>

Das ovale Pad links ist der Center-Pin der Buchse zur externen PSU
(+18V, 3,3A), dessen einzige Verbindung zum gesamten Rest der Schaltung
(u.a. DSP, FPGA und Class-T Verstàrker) über diesen 0-Ohm Widerstand
R118 làuft, der sicht- und messbar hochohmig geworden ist (auf
derrechten Seite von R118 erkennt man Schmauchspuren). Erst dahinter
kommen Eingangsdrossel und Einschalter. Ich kann mir das nur als
Pseudo-Sicherung erklàren und bin in Folge etwas unschlüssig, was ich da
am besten als Ersatz einpflanze. Dachte da am ehesten an Strom messen
und eine einigermaßen passend dimensionierte selbstrückstellende
Halbleitersicherung (Polyfuse) zu benutzen - oder?

Grüße und Danke,
Niko
 

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#1 Andreas Ruetten
10/06/2010 - 14:40 | Warnen spam
Hmm,
vieleicht ist es einfach nur eine Brücke?
Oben drüber ist ja noch ein 0R.
Ich glaube nicht so recht, das das alles Sicherungen sein sollen.




Am 10.06.2010 14:01, schrieb Nikolaus Riehm:
Hallo,

ich habe hier eine Platine vor mir liegen, in deren
Niederspannungsstromversorgungseingangsschaltung (ich liebe Deutsche
Sprach!) ein 0-Ohm Widerstand derart platziert ist, dass ich mir das nur
als missbrauchte Sicherungsfunktion erklàren kann. Das PCB sieht so aus:
<http://pics.studiorepair.de/0-Ohm_Fuse.jpg>






Andreas

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