'Europäische' und 'amerikanische' Sichtweise?

26/07/2013 - 14:30 von Hartmut Kraus | Report spam
Scheint fast so. Jedenfalls beides keine "einfachen Weltbilder". ;)

Am 25.07.2013 20:59, schrieb Joerg Schulze-Clewing:







Und wie? Dass man ohne zu zögern Millionen auch als












Risikokapital investiert - kommt's auf dem Markt an, ist's gut, kommt's
nicht an - Pech gehabt?





So isses. Wenn von 10 Investments eines zuendet, dann ist










normalerweise der Reibach schon da.




Und wenn nicht, hat man 10 Mio in den Sand gesetzt statt einer.








Irrsinn!



Ohne Risiko kein Preis. Das war schon immer so.


Blödsinn. Wenn man weiß, was der Markt will, ist das kein Risiko.


Da hast Du offenbar keinerlei Ahnung von. Erst schreibst Du, noch nie


mit VC's zu tun gehabt zu haben, aber dennoch eine Meinung rauspusten.
Eben weil ich den Markt kenne, sind Investitionen in mein Ding kein
Risiko, Abenteuer oder wie immer man's nennen will. Also red' mal kein
Blech.





Daher heisst es ja Venture Capital -> venture -> adventure ->






Abenteuer. Der deutsche Ausdruck Risikokapital sagt es noch deutlicher.
Wer keinen guten Riecher in diesen Dingen hat sollte sich eben aus dem



Markt raushalten.


Eben, und nichts riskieren. Z.B., dass man "am Markt vorbei"




entwickelt.(Deine Worte)

Haeh?


Gar nichts Hàh. Es bringt nichts, am Markt vorbei zu entwickeln, das
waren deine Worte. Meine Überzeugung sowieso - sonst wàre mein Konzept
ja gar nicht entstanden (hatten wir schon).


Gute VC habe dafuer einen Riecher.


Und dann ist es kein Abenteuer mehr - Gott sei Dank auch. Das Ergebnis
von "riskikofreudigen" Investitionen sieht man ja - also unser Beispiel:

Von 10 Mio 9 Mio "verpulvert", 1 Mio hat den "großen Reibach" gebracht,
also sagen wir 20 Mio eingebracht. Macht eine "Rendite" von 100% - und
wer bezahlt das? Letztlich alles der Endkunde über total überhöhte
Preise. Weil sich damit nicht nur die "richtig angelegte" eine Million
"rechnen" muss, sondern 10 - davon 9 "verpulverte", wofür der Kunde
nichts kann, und wovon er einen Dreck hat.

Das zur "Realwirtschaft" - da ist also der Kunde die "Risikoabsicherung"
für die "Abenteurer". In der "Finanzwirtschaft" der Steuerzahler (und da
geht's gewöhnlich um Milliarden bis Billionen - und das geradezu
gesetzmàßig zum Schaden der "Realwirtschaft") ...

Kriegst du langsam 'ne Ahnung, wie ich kalkuliert habe - dass ich meine
Kiste dann mit einem konkurrenzlosen Preis- / Leistungs - Verhàltnis
anbieten kann? Indem ich eben z.B. nicht im Traum an solche "Abenteuer"
denke - schon gar nicht daran, das Geld anderer Leute zu riskieren!

So, jetzt denk' mal eine Sekunde nach (du bist ja nicht blöd) - ehe du
mir in deiner "Verstàndnislosigkeit über diese 'europàische' Denkweise"
nochmal "Ahnungslosigkeit" und àhnlichen Schmarrn unterstellen willst!


@Alle: Für die verunglückte Formatierung bitte ich um Nachsicht - hab'
einfach hier 'rein kopiert. Ja, dass das auch "eleganter" geht, weiß ich
auch schon, nur noch nicht, wie. ;)
 

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#1 Hartmut Kraus
26/07/2013 - 16:57 | Warnen spam
Am 26.07.2013 14:30, schrieb Hartmut Kraus:
Scheint fast so. Jedenfalls beides keine "einfachen Weltbilder". ;)

Am 25.07.2013 20:59, schrieb Joerg Schulze-Clewing:
>
>>>>>> Und wie? Dass man ohne zu zögern Millionen auch als
Risikokapital investiert - kommt's auf dem Markt an, ist's gut, kommt's
nicht an - Pech gehabt?
>>>>> So isses. Wenn von 10 Investments eines zuendet, dann ist
normalerweise der Reibach schon da.
>>>> Und wenn nicht, hat man 10 Mio in den Sand gesetzt statt einer.
Irrsinn!
>>> Ohne Risiko kein Preis. Das war schon immer so.
>> Blödsinn. Wenn man weiß, was der Markt will, ist das kein Risiko.
> Da hast Du offenbar keinerlei Ahnung von. Erst schreibst Du, noch nie
mit VC's zu tun gehabt zu haben, aber dennoch eine Meinung rauspusten.
Eben weil ich den Markt kenne, sind Investitionen in mein Ding kein
Risiko, Abenteuer oder wie immer man's nennen will. Also red' mal kein
Blech.

>
>>> Daher heisst es ja Venture Capital -> venture -> adventure ->
Abenteuer. Der deutsche Ausdruck Risikokapital sagt es noch deutlicher.
Wer keinen guten Riecher in diesen Dingen hat sollte sich eben aus dem
>>> Markt raushalten.
>> Eben, und nichts riskieren. Z.B., dass man "am Markt vorbei"
entwickelt.(Deine Worte)
> Haeh?
Gar nichts Hàh. Es bringt nichts, am Markt vorbei zu entwickeln, das
waren deine Worte. Meine Überzeugung sowieso - sonst wàre mein Konzept
ja gar nicht entstanden (hatten wir schon).

> Gute VC habe dafuer einen Riecher.
Und dann ist es kein Abenteuer mehr - Gott sei Dank auch. Das Ergebnis
von "riskikofreudigen" Investitionen sieht man ja - also unser Beispiel:

Von 10 Mio 9 Mio "verpulvert", 1 Mio hat den "großen Reibach" gebracht,
also sagen wir 20 Mio eingebracht. Macht eine "Rendite" von 100% - und
wer bezahlt das? Letztlich alles der Endkunde über total überhöhte
Preise. Weil sich damit nicht nur die "richtig angelegte" eine Million
"rechnen" muss, sondern 10 - davon 9 "verpulverte", wofür der Kunde
nichts kann, und wovon er einen Dreck hat.

Das zur "Realwirtschaft" - da ist also der Kunde die "Risikoabsicherung"
für die "Abenteurer". In der "Finanzwirtschaft" der Steuerzahler (und da
geht's gewöhnlich um Milliarden bis Billionen - und das geradezu
gesetzmàßig zum Schaden der "Realwirtschaft") ...

Kriegst du langsam 'ne Ahnung, wie ich kalkuliert habe - dass ich meine
Kiste dann mit einem konkurrenzlosen Preis- / Leistungs - Verhàltnis
anbieten kann? Indem ich eben z.B. nicht im Traum an solche "Abenteuer"
denke - schon gar nicht daran, das Geld anderer Leute zu riskieren!

So, jetzt denk' mal eine Sekunde nach (du bist ja nicht blöd) - ehe du
mir in deiner "Verstàndnislosigkeit über diese 'europàische' Denkweise"
nochmal "Ahnungslosigkeit" und àhnlichen Schmarrn unterstellen willst!


@Alle: Für die verunglückte Formatierung bitte ich um Nachsicht - hab'
einfach hier 'rein kopiert. Ja, dass das auch "eleganter" geht, weiß ich
auch schon, nur noch nicht, wie. ;)



Ach, und was schreibt Jörg mir jetzt: Dass ich das hier 'reinkopiert
habe, wàre "grober Vertrauensbruch". Was an dem Ganzen soll wohl
vertraulich sein? Dümmere Ausreden fallen ihm wohl nicht mehr ein, um
Grundsatzdiskussionen aus dem Weg zu gehen. Bei denen er gar mal einen
anderen Standpunkt akzeptieren müsste. ;)

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