3,3V Logik mit 3,6V Li-Bat versorgen

26/07/2011 - 22:39 von Steffen Koepf | Report spam
Hallo,

ich habe das Problem, dass ich ein paar ICs mit einer 3,6V Li-Batterie
(Tekcell) versorgen muss. Versorgt werden muss u.A. ein µC und SPI-Flash.
Manche dieser ICs sind reine 3,3V Typen, Max-Rating ist also 3,6V.

Meine Bedenken sind jetzt, dass die Batteriespannung am Anfang ihres
Lebens etwas ueber die 3,6V gehen koennte, wenn es z.B. warm wird,
so dass die 3,3V ICs dann arg am Limit sind.

Die Schaltung nimmt nur wenige µA auf, nur manchmal wacht der µC kurz
auf und dann steigt die Stromaufnahme auf < 10 mA.

Weiss jemand was man da machen koennte? Ein LDO zieht selbst schon wieder
einige µA (verschmerzbar), aber hat dann eine Dropout-U von 250 mV so
dass die nutzbare Kapazitaet der Batterie sinkt.


Gruss,

Steffen
 

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#1 Marcel Müller
27/07/2011 - 00:12 | Warnen spam
Hallo!

On 26.07.11 22.39, Steffen Koepf wrote:
ich habe das Problem, dass ich ein paar ICs mit einer 3,6V Li-Batterie
(Tekcell) versorgen muss. Versorgt werden muss u.A. ein µC und SPI-Flash.
Manche dieser ICs sind reine 3,3V Typen, Max-Rating ist also 3,6V.

Meine Bedenken sind jetzt, dass die Batteriespannung am Anfang ihres
Lebens etwas ueber die 3,6V gehen koennte, wenn es z.B. warm wird,
so dass die 3,3V ICs dann arg am Limit sind.



Wie robust muss es denn werden? Der klassische Chinamann hàtte das
einmal ausprobiert und dann verkauft.


Weiss jemand was man da machen koennte? Ein LDO zieht selbst schon wieder
einige µA (verschmerzbar), aber hat dann eine Dropout-U von 250 mV so
dass die nutzbare Kapazitaet der Batterie sinkt.



Ja, vor allem, wenn es ein 3,3V Regler ist, denn der will schließlich
3,55V Input sehen, damit er etwas gescheites macht.

Wenn man einen hinreichend stromsparenden Schwellwertschalter
hinbekommt, kann man den Regler bei geringer Spannung auch einfach mit
einem MOSFET überbrücken. Das braucht sicher keine 250mV.


Marcel

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