30 jähriger Zyklus

24/12/2009 - 10:28 von Markus Gronotte | Report spam
Hallo zusammen,

In der globalen Durchschnittsoberflàchentemperatur
befindet sich meiner Meinung nach ein 30- bzw. 60-jàhriger Zyklus.
Siehe Grafik unten auf der Seite: http://markusgronotte.de

Jetzt habe ich überlegt, was es wohl für Möglichkeiten
gibt, die zu diesen Schwankungen führen können.

Die erste Möglichkeit wàren Veràndernugen in Ozeanischen Strömungen.
Diese Möglichkeit möchte ich zunàchst einmal ignorieren.

Als Ursache für GROßE Eiszeiten sind ja mehr oder weniger
sicher die Milankowich-Zyklen ausgemacht...
http://de.wikipedia.org/wiki/Milankowich-Zyklen

Jetzt habe ich überlegt, ob es sowas vielleicht auch in
kleiner gibt. Ich meine im Verhàltnis zu Sonne sind
die Massen von Jupiter und Saturn zwar noch recht klein,
aber ein Einfluss auf die Erdumlaufbahn MUSS ja
zwangslàufig vorhanden sein.

Meine Überlegung ist nun ganz einfach, ob zwischen
Erde auf der einen Seite und Saturn und Jupiter auf
der anderen Seite eventuell irgendwelche Resonanzen
existieren, die eine Zyklendauer von 30 oder 60 Jahren
aufweisen.

Weiß da jemand von euch zufàllig etwas? Mein Ziel ist ganz
einfach das Prinzip der Milankowich-Zyklen auf Bahnverànderungen
durch Saturn und Jupiter zu übertragen.

Ich habe hier mal meinen Gedankenansatz etwas weitergeführt.

Synodische Umlaufzeit Saturn: 1 Jahr und 12,8475 Tage
Synodische Umlaufzeit Jupiter: 1 Jahr und 33,6375 Tage

Hinweis: Die Synodische Umlaufzeit ist die Zeit, in der
Sonne, Erde und Planet wieder in einer geraden Linie stehen.

Meine Berechnung hat ergeben, dass es für Saturn 28,429 Jahre
dauert, bis die Konjunktion (Sonne, Erde und Planet auf einer
gerade Linie) wieder einer sehr àhnlichen Stelle auftaucht.
Beim Jupiter sind es 10,858 Jahre.

Mein Problem ist nun, die Resonanz für die Konstellation
von Sonne, Erde, Jupiter und Saturn auf einer Linie
zu berechnen. Denn das ist notwendig, um das Gedankenexperiment
abzuschließen, weil der Gesamtzyklus der Klimaschwankung
bei etwas mehr als 60 Jahren liegt.

Die Frage ist also wahrscheinlich relativ simpel:
Welche Zeit vergeht, bis Sonne, Erde, Jupiter
und Saturn jedes Mal wieder UNGEFÄHR auf einer Linie sind.

Das vorlàufige Ergebnis für Saturn alleingenommen
finde ich sehr vielversprechend.


Gruß,

Markus Gronotte - http://www.markusgronotte.de
 

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#1 Arne Luft
24/12/2009 - 14:10 | Warnen spam
Markus Gronotte wrote on Thu, 24 Dec 2009 10:28:12 +0100 in
<4b33342d$0$6715$:

Jetzt habe ich überlegt, was es wohl für Möglichkeiten
gibt, die zu diesen Schwankungen führen können.



Das ist ein dunkkler Mond, der die Erde begleitet und sie in diesem
Rhythmus umrundet.

Das ist kein Mond in dem Sinne, wie wir ihn kennen, sondern ein
Planetesimal, das um die Erdbahn oszilliert und mit der Erde
resoniert.

Das ist auch für die Ungenauigkeit bei der aus Planetenbewegungen
abgeleiteten Erdbebenvorhersage verantwortlich, ne.


"kodomo ga suki da ka." - "kirai desu."
("Do you like children?" - "I hate them.")
(Touma, Ichi in "Ichi (2008)")

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