32-bit uCs - AVR32 vs. ARM

16/12/2010 - 15:26 von Thorsten Ostermann | Report spam
Hallo zusammen!

Ich muss demnàchst ein Projekt überarbeiten, in dem ich bisher einen
ATMEGA128 einsetze. Da 32-bitter inzwischen sehr preiswert geworden sind
und ich ohnehin mal in die 32-bit Welt reinschnuppern möchte, überlege
ich, welche CPU ich da zukünftig einsetzen soll. Bisher mache ich fast
alles mit 8-bit AVRs. Da liegt es nahe, einen XMEGA (wàre nur ein
aufgepusteter 8-bitter) oder einen AVR32 einzusetzen. Die Verfügbarkeit
bei den AVR32 scheint allerdings sehr màßig zu sein, auch wenn mit die
UC3B Serie wegen der 5V-toleranten I/O sehr zusagen würde.

Was kommt den aus dem ARM-Lager an Alternativen in Frage?
Anwendung/Anforderungen:
Motor & Motion Control, also möglichst 5V-tolerante I/O, CAN und/oder
Ethernet wàre nett, viele Time und ADC/DAC ebenfalls. Flash on Chip
versteht sich von selbst. Bei Atmel wàre das wohl der Cortex-M3.
Die Entwicklungsumgebung ist auch nicht ganz unwichtig. Ich kann und
will keine 4- oder 5-stelligen Summen für Compiler und ICE ausgeben.

Beim AVR bin mit AVRGCC, dem AVR-Studio und dem USB-ICE immer
ausgekommen. Wie sieht da die Versorgung bei anderen Herstellern aus?

Gruß
Thorsten
PGP welcome!
Thorsten online: http://www.ostermann-net.de/electronic
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#1 Henrik Faber
16/12/2010 - 15:33 | Warnen spam
On 16.12.2010 15:26, Thorsten Ostermann wrote:

Was kommt den aus dem ARM-Lager an Alternativen in Frage?
Anwendung/Anforderungen:
Motor & Motion Control, also möglichst 5V-tolerante I/O, CAN und/oder
Ethernet wàre nett, viele Time und ADC/DAC ebenfalls. Flash on Chip
versteht sich von selbst. Bei Atmel wàre das wohl der Cortex-M3.



Den Cortex-M3 gibts von ST, TI und NXP auch.

Ich kann den nur empfehlen - und gleichzeit von dem XMega DRINGEND
abraten. Der 128A1 ist auch in der H-Revision bis oben hin voll mit
Silicon Bugs, der avr-gcc unterstützt ihn nur mit zahlreichen
non-Mainline Patches, per JTAG ist das Ding mit dem Atmel mkii unter
Linux gar nicht Debugbar (nicht ganz richtig, aber man kann z.B. keine
Breakpoints setzen -> unbrauchbar), unter Windows stürzt dieses
unsàgliche AVR Studio öfters ab.

Bei den Cortex M3 finde ich persönlich die TIs am besten, ST ist wohl
aber günstiger. Lassen sich super auch unter Linux betreiben, der gcc
beherrscht ARM eh aus dem FF, der GDB kann prima benutzt werden.

Beim AVR bin mit AVRGCC, dem AVR-Studio und dem USB-ICE immer
ausgekommen. Wie sieht da die Versorgung bei anderen Herstellern aus?



Cortex-M3 hier mit gcc. Keinerlei Beschwerden. Du wirst nicht mehr
zurück zum 8-Bitter wechseln wollen.

Ciao, Henrik

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