4GB Ram unter Opensuse 11.3

11/10/2010 - 11:26 von Thomas Giese | Report spam
Hallo,

nach einem Update meines RAW-Konverters sind einige neue Funktionen in
den Konverter gekommen, die aber leider auch sehr Speicherintensiv sind.
Nun habe ich meinem Board (Gigabyte GA-K8NF9 Ultra mit AMD64 3500 CPU)
zu den vorhandenen 2GB Ram zwei weitere Riegel spendiert.
Als Betriebssystem kommt OpenSuse 11.3 in der 32 Bit Version zum
Einsatz. Von den eingebauten 4GB Ram werden mir bei der Systeminfo aber
leider nur 3,2GB als verfügbares Ram angezeigt.
Ein wenig rumgoogeln brachte mir das Ergebnis, dass das mir reserviertem
Adressraum für PCI-Karten bei 32 Bit-Systemen zu tun hat, die unterhalb
von 4GB liegen. Durch eine Remapping Einstellung für das Ram im Bios
soll man diesen Adressraum in einen Bereich oberhalb von 4GB verschieben
können, so dass die 4GB voll genutzt werden können. Diese Einstellung
finde ich leider nicht im Bios meines Boards.
Nun habe ich weiter herausgefunden, dass ein Linux-Kernel mit
PAE-Funktion ebenfalls die 4GB voll nutzt. Nachdem ich nun den OpenSuse
Kernel mit PAE installiert habe, bleibt die Anzeige aber nach wie vor
bei 3,2 GB. Muss man da noch irgend einen Schalter für den Kernel beim
Booten setzten? Auf Wiki habe ich auch gelesen, dass man zum vollen
Ausnutzen der 4GB via PAE auch eine CPU benötigt, die PAE versteht.
Das wird mir so langsam aber etwas zu speziell, gibts da eine Lösung,
dass ich mein Ram in vollem Umfang nutzen kann oder muss ich mich
langsam mit dem Gedanken abfinden, dass 0,8GB "auf der Strecke" bleiben.

Bis dann
Thomas
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#1 Marco Roeben
11/10/2010 - 12:08 | Warnen spam
Hallo,

Thomas Giese Giese wrote:

nach einem Update meines RAW-Konverters sind einige neue Funktionen in
den Konverter gekommen, die aber leider auch sehr Speicherintensiv sind.
Nun habe ich meinem Board (Gigabyte GA-K8NF9 Ultra mit AMD64 3500 CPU)
zu den vorhandenen 2GB Ram zwei weitere Riegel spendiert.
Als Betriebssystem kommt OpenSuse 11.3 in der 32 Bit Version zum
Einsatz. Von den eingebauten 4GB Ram werden mir bei der Systeminfo aber
leider nur 3,2GB als verfügbares Ram angezeigt.
Ein wenig rumgoogeln brachte mir das Ergebnis, dass das mir reserviertem
Adressraum für PCI-Karten bei 32 Bit-Systemen zu tun hat, die unterhalb
von 4GB liegen. Durch eine Remapping Einstellung für das Ram im Bios
soll man diesen Adressraum in einen Bereich oberhalb von 4GB verschieben
können, so dass die 4GB voll genutzt werden können. Diese Einstellung
finde ich leider nicht im Bios meines Boards.
Nun habe ich weiter herausgefunden, dass ein Linux-Kernel mit
PAE-Funktion ebenfalls die 4GB voll nutzt. Nachdem ich nun den OpenSuse
Kernel mit PAE installiert habe, bleibt die Anzeige aber nach wie vor
bei 3,2 GB. Muss man da noch irgend einen Schalter für den Kernel beim
Booten setzten? Auf Wiki habe ich auch gelesen, dass man zum vollen
Ausnutzen der 4GB via PAE auch eine CPU benötigt, die PAE versteht.
Das wird mir so langsam aber etwas zu speziell, gibts da eine Lösung,
dass ich mein Ram in vollem Umfang nutzen kann oder muss ich mich
langsam mit dem Gedanken abfinden, dass 0,8GB "auf der Strecke" bleiben.



Wie man mit Hilfe eines PAE-Kernels auf die restlichen 0,8 GB RAM zugreifen
kann weiss ich leider auch nicht, aber spricht etwas dagegen mit Hilfe von
"zypper dup" auf ein 64bit System upzugraden? 32bit Anwendungen laufen auch
problemlos in einem 64bit System und Du hast keine Scherereien mehr mit dem
RAM.


MfG
Marco
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