50 Ohm Technik

09/03/2009 - 16:50 von Christian N. | Report spam
Liebe Elektronikfreunde,

ich suche eine verstàndliche Erklàrung für die Unterschiede in den
vielzitierten "50 Ohm-" und "1MOhm-Techniken".

Was ich weiß, ist natürlich, dass bei 50Ohm abgeschlossenen Kabeln keine
Reflexionen auftreten.

Ist der Unterschied einfach, dass bei 1MOhm die Signalquelle nicht
belastet wird, ich aber unschöne Reflexionen erhalte, wàhrend es bei
50Ohm-Abschluss genau umgekehrt ist?

Bei welcher Art von Signal soll ich dann bei meinem Oszi den 50Ohm bzw.
den 1MOhm Eingang? Hàngt das nur von der Frequenz ab?

Viele Grüße,

Christian
 

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#1 Joerg
09/03/2009 - 17:29 | Warnen spam
Christian N. wrote:
Liebe Elektronikfreunde,

ich suche eine verstàndliche Erklàrung für die Unterschiede in den
vielzitierten "50 Ohm-" und "1MOhm-Techniken".

Was ich weiß, ist natürlich, dass bei 50Ohm abgeschlossenen Kabeln keine
Reflexionen auftreten.

Ist der Unterschied einfach, dass bei 1MOhm die Signalquelle nicht
belastet wird, ich aber unschöne Reflexionen erhalte, wàhrend es bei
50Ohm-Abschluss genau umgekehrt ist?

Bei welcher Art von Signal soll ich dann bei meinem Oszi den 50Ohm bzw.
den 1MOhm Eingang? Hàngt das nur von der Frequenz ab?




1M nimmt man fuer hochohmige Signalquellen bis einige zig MHz, auch
gelegentlich bis 200-300MHz. Darueber erschlaegt einen die Kapazitaet.
Fuer GHz-Geschichten nimmt man 50ohm, wobei natuerlich die Messtelle
entsprechend belastet wird (was man wiederum mit einem
SMT-Spannungteiler abmildern kann).

Beispiel hier im Labor: Das normale digitale Oszilloskop laeuft fast
immer mit 1M, waehrend der Netzwerkanalysator so gut wie immer auf 50ohm
eingestellt ist. Das ganz schnelle digitale GHz-Oszilloskop hat
ueberhaupt keine 1M Eingaenge, ist komplett 50ohm.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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