92 Prozent der europäischen Verbraucher wünschen sich bessere Online-Video-Werbung

09/09/2016 - 12:00 von Business Wire

Laut neuer Umfrage könnte das Video-Ad-Erlebnis durch kürzere, gezieltere und interaktivere Video-Ads verbessert werden.

Neun von zehn (92 %) europäischen Verbrauchern meinen, dass eine Änderung des gegenwärtigen Online-Video-Advertising erforderlich ist, um das Zuschauererlebnis zu verbessern, so das Ergebnis einer neuen Umfrage bei 4.000 Verbrauchern in Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Die Meinungsumfrage wurde von dem Online-Video-Lösungsanbieter Brightcove Inc. (NASDAQ: BCOV) in Auftrag gegeben.

Auf die Frage, welche speziellen Punkte ihnen an der Videowerbung nicht gefallen, führten die Verbraucher Irrelevanz, Menge und schlechte Bereitstellung an. 67 Prozent entschieden sich gegen ein weiteres Betrachten von ausgewählten Inhalten aufgrund eines dieser Faktoren. Weitere Fragen zum Erlebnis des Online-Video-Advertising deckten auf, dass

  • 73 Prozent schlechte Video-Ad-Bereitstellung (d. h. Buffering, Ladefehler) erlebt haben
  • über die Hälfte (51 %) mit der Anzahl der Online-Video-Ads unzufrieden waren
  • 74% eine negative Erfahrung mit dem Inhalt einer Online-Video-Ad gemacht haben
  • mehr als ein Drittel (36 %) selten oder niemals eine Video-Ad sehen, die für ihre persönlichen Interessen relevant ist.

Die Ergebnisse wurden in einem Bericht von Brightcove mit dem Titel „The Ad-Verse Consumer: European Video Advertising Tolerances in a Digital Age“ veröffentlicht. Sie machen deutlich, dass, obwohl viele Befragte die Meinung teilen, dass die Spannbreite (54 %) und Qualität (47 %) der Online-Video-Inhalte im letzten Jahr besser gewordensind, die Bewegtbildwerbung sich schwer getan hat, Schritt zu halten:

  • 73 Prozente meinen, die Qualität der Video-Ad-Inhalte sei unverändert geblieben oder schlechter geworden
  • 72 Prozenten geben an, die Spannbreite der Video-Ad-Inhalte sei unverändert geblieben oder schlechter geworden
  • Fast ein Viertel (23 %) meinen, das Volumen und die Häufigkeit von Video-Ad-Inhalten sei schlimmer geworden
 

B-Ad-Blocker

82 Prozent wissen, was ein Ad-Blocker ist.

Von diesen haben ...

51 Prozent einen Ad-Blocker im Einsatz oder heruntergeladen
23 Prozent in Erwägung gezogen, einen Ad-Blocker zu verwenden

Hauptgründe für das Herunterladen eines Ad-Blockers...

Ads waren zu lang (56 %)
Ads waren irrelevant (45 %)
Ads waren nicht interaktive (20 %)
 

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Nutzung von Ad-Blocker-Technologien legen die Ergebnisse der Umfrage nah, dass Herausgeber ihren Ansatz bei der Monetisierung von Online-Video-Inhalten ändern müssen, da sie sonst Gefahr laufen, Zuschauer und die damit verbundenen Umsätze zu verlieren. Da aber 50 Prozent der Verbraucher bekennen, dass sie nicht bereit sind, für Online-Video-Inhalte jeglicher Art zu bezahlen, scheint eine einfacher Wechsel zu einem Subskriptionsmodell nicht die richtige Lösung des Problems zu sein.

Mark Blair, Vice President, EMEA bei Brightcove, erläuterte: „Bei Brightcove sind wir der Überzeugung, dass Verbraucher völlig zu Recht zerhackte, verärgernde und aggressive Ad-Erlebnisse meiden, wobei aber gleichzeitig Unternehmen das Recht haben, die Inhalte, für deren Produktion sie viel Geld ausgegeben haben, zu monetisieren und zu bewerben. Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, einen Balance zwischen den beiden Ansprüchen zu finden. Es gilt durch eine Verbesserung des Nutzererlebnisses die Bereitschaft der Verbraucher, Werbeinhalte anzunehmen, zu steigern.

„Es sollte die Branche ermutigen zu hören, dass zwei Drittel (66 %) der Teilnehmer dieser Verbraucherumfrage ihr Verständnis und Zustimmung dafür zum Ausdruck brachten, dass Herausgeber berechtigterweise Online-Ads verwenden, um kostenlose Inhalte zu finanzieren. Da aber nur einer von zehn (11 %) Befragten angibt, immer positive Erfahrungen mit den eingestellten Online-Ads gemacht zu haben, liegt das Verbesserungspotenzial auf der Hand.”

Nach ihrer Ansicht zu den wichtigsten möglichen Verbesserungen befragt, äußerten die befragten Verbraucher folgende Wünsche:

  • 57 Prozent wünschten sich kürzere Video-Ads
  • 41 Prozent wünschten sich die Möglichkeit eines schnellen Vorlaufs durch die Video-Ads
  • 21 Prozent wünschten sich Video-Ads, die besser auf sie zugeschnitten sind
  • 58 Prozent würden eher ein Online-Video-Ad akzeptieren, wenn es interaktiv ist

Weitere Ergebnisse der Befragung finden sich im vollständigen Bericht, der hier heruntergeladen werden kann: http://go.brightcove.com/media-emea-ad-tolerances

Hinweise für Redakteure:

Befragungsmethode
Vanson Bourne, die Marktforschungsfirma, die die Umfrage durchführte, interviewte 4.000 Betrachter von Online-Video-Inhalten im Alter von über 18 Jahren in den folgenden Ländern: Großbritannien, Frankreich und Deutschland (2.000 Befragte in Großbritannien und jeweils 1.000 in Frankreich und Deutschland). Die Erhebungen wurden im Zeitraum von April bis Mai 2016 durchgeführt.

Über Brightcove
Brightcove Inc. (NASDAQ:BCOV) ist der führende Anbieter von leistungsstarken Cloud-Lösungen zur Bereitstellung und Monetarisierung von Videoinhalten auf vernetzten Geräten. Das Unternehmen bietet eine umfassende Palette von Produkten und Dienstleistungen, die die Kosten und Komplexität in Zusammenhang mit der geräteübergreifenden Veröffentlichung, Verbreitung, Messung und Monetarisierung von Videoinhalten reduzieren. Brightcove hat fast 5.000 Kunden in über 70 Ländern, die mithilfe der Cloud-Lösungen des Unternehmens hochwertige Videoerlebnisse für Zuschauer überall bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.brightcove.com.

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Source(s) : Brightcove Inc.