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[98SE] [XP] xcopy

29/10/2012 - 19:33 von Henning Fischer | Report spam
Hallo Leute,

seit Jahren sichere ich Daten von einem 98SE-PC (Geràterechner) und
einer 98SE-VM (in einem XP-Rechner) mittels xcopy /s/e/h/d/y übers
Netzwerk auf einen 3.XP-Rechner und von dort ebenfalls mit xcopy auf
eine USB-Festplatte.

Normalerweise werden 10-15 Dateien tàglich gesichert, heute waren es
einige hundert von einigen tausend.

Soweit ich das im DOS-Fenster nachhalten konnte, waren das überwiegend
schon vor Monaten gesicherte Dateien.

Es gibt ja bekanntlich unterschiedliche Zeitmarken bei FAT32 und NTFS,
aber warum wurden gerade heute einige hundert Dateien nochmal kopiert?
Hat das was mit der Winterzeitumstellung zu tun?

Danke für Hinweise

Henning
 

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#1 Wolfgang Springsguth
29/10/2012 - 21:17 | Warnen spam
Hallo Henning,

"Henning Fischer" schrieb

seit Jahren sichere ich Daten von einem 98SE-PC (Geràterechner) und einer
98SE-VM (in einem XP-Rechner) mittels xcopy /s/e/h/d/y ...
Normalerweise werden 10-15 Dateien tàglich gesichert, heute waren es
einige hundert von einigen tausend.
Soweit ich das im DOS-Fenster nachhalten konnte, waren das überwiegend
schon vor Monaten gesicherte Dateien.



Ich verwende zum Kopieren in àhnlichen Situatione den Befehl
Ort\XXCOPY Quelle Ziel /Schalter > Ort\Kopie.log 2>&1
"Xxcopy": ist der größere Bruder von Xcopy (Google hilft).
">": leitet die Bildschirmausgabe nach Kopie.log (legt Kopie.log
neu an, ">>" hàngt die Ausgabe an Kopie.log an).
"2>&1": leitet auch Fehlermeldungen nach Kopie.log um.
Damit habe ich ein vollstàndiges Protokoll des Vorgangs, das hat mir schon
oft bei der Fehlersuche geholfen :-)


Es gibt ja bekanntlich unterschiedliche Zeitmarken bei FAT32 und NTFS,
aber warum wurden gerade heute einige hundert Dateien nochmal kopiert? Hat
das was mit der Winterzeitumstellung zu tun?



AFAIR gibt es beim hierbei verwendete "Änderungsdatum" keinen Unterschied
zwischen FAT32 und NTFS. Wie weit die Winterzeitumstellung eine Rolle
gespielt haben könnte, wage ich nicht zu beurteilen.

ABER: Du verwendest den Schalter "/d", dieser vergleicht alle Dateien aus
der Quelle mit denen im Ziel. Er greift dazu Namen + Änderungsdatum aus
Quelle ab und durchsucht damit Ziel. Wenn die Datei aus Quelle im Ziel nicht
vorhanden
oder àlter ist, dann wird kopiert.

Ich verwende statt diesem den Schalter "/m". Dieser wertet das Archivbit
aus: Bei gesetztem Archivbit wird kopiert und das Archivbit zurückgesetzt!

Dadurch ist der Zeitstempel für diesen Vorgang uninteressant.

Ich erinnere mich finster an einen Test im vorigen Jahrtausend: Quelle ca.
5000 Dateien, Ziel: ca. 200 Dateien fehlten, ca. 200 Dateien àlter als in
Quelle. Da nur in Quelle ein vollstàndiger Durchlauf erforderlich war und
der jeweilige Suchlauf im Ziel entfiel, betrug der Vergleich des
Zeitbedarfs "/d" = 5 zu "/m" = 1.


HTH beim Nachdenken, HAND und CU von

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