Ab wann lohnt ein DP-System

10/01/2010 - 14:11 von Tim Krause | Report spam
Hallo zusammen,

leider habe ich so gut wie keine Erfahrung mit dem SQL Server, daher muß
ich mich mit meiner Frage an Euch wenden.

Und zwar geht es um die Neuanschaffung eines Servers/ einer Workstation
für eine Arztpraxis. Insgesamt gibt es drei Clients, die Patientendaten
aus der Datenbank holen (mitunter auch verknüpfte Bilder, z.B.
Röntgenaufnahmen). Mittelfristig sollen noch zwei weitere Clients
hinzukommen.

Leider kenne ich das Programm nicht, das für die Patientenverwaltung zum
Einsatz kommen wird, aber ich könnte mir vorstellen, daß die Anfragen
nicht allzu komplex sein sollten, da ja in einem solchen Umfeld doch
eher simple CRUD-Aufgaben anfallen werden.

Die Frage die sich mir nun aufdràngt ist, ob ich - auch zukünftig - mit
einem SP-System (z.B. Core i7) gut fahre oder ob es doch ein DP-System
(z.B. Xeon 5500) sein sollte.

Wann nützen dem SQL Server zusàtzliche CPUs, bzw. CPU-Kerne? Schon bei
komplexen Statements oder erst bei vielen gleichzeitigen Connections?

Danke
Tim
 

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#1 Christoph Muthmann
11/01/2010 - 10:13 | Warnen spam
Tim Krause wrote:
Hallo zusammen,

leider habe ich so gut wie keine Erfahrung mit dem SQL Server, daher
muß ich mich mit meiner Frage an Euch wenden.

Und zwar geht es um die Neuanschaffung eines Servers/ einer
Workstation für eine Arztpraxis. Insgesamt gibt es drei Clients, die
Patientendaten aus der Datenbank holen (mitunter auch verknüpfte
Bilder, z.B. Röntgenaufnahmen). Mittelfristig sollen noch zwei
weitere Clients hinzukommen.

Leider kenne ich das Programm nicht, das für die Patientenverwaltung
zum Einsatz kommen wird, aber ich könnte mir vorstellen, daß die
Anfragen nicht allzu komplex sein sollten, da ja in einem solchen
Umfeld doch eher simple CRUD-Aufgaben anfallen werden.

Die Frage die sich mir nun aufdràngt ist, ob ich - auch zukünftig -
mit einem SP-System (z.B. Core i7) gut fahre oder ob es doch ein
DP-System (z.B. Xeon 5500) sein sollte.

Wann nützen dem SQL Server zusàtzliche CPUs, bzw. CPU-Kerne? Schon bei
komplexen Statements oder erst bei vielen gleichzeitigen Connections?




Hallo Tim,
diese Frage kann man so nicht beantworten. Ich habe hier auch eine
Anwendung, die von ihrer Architektur (Application-Server) her so schlecht
ist, dass sie einen Quadcore gut beschàftigt, auch wenn keine Anwender
angemeldet sind.

Grundsàtzlich nützen mehrere Kerne bzw. CPUs etwas, wenn die Statements
komplex werden und parallelisiert werden können. Aber wir haben früher auch
auf Single-Cores mit Hyperthreading einen guten Durchsatz gehabt. Kommt halt
auf die Anwendung an.

Auf jeden Fall solltest Du nicht am RAM sparen, denn dadurch kannst Du die
Zugriffe auf die Platten reduzieren. Wieviel RAM hàngt jetzt wieder von den
Daten (Bilder?) ab. Ich stelle mir halt vor, dass sowieso nur wenige
Patientenakten in Bearbeitung sind, diese aber recht umfangreich sein
können. Also wenig Datenbank-Logik, aber viel IO. Womit Du auch bei
schnellen Platten bist. Aber das ist auch alles reine Spekulation.

Ein 64 Bit-System solltest Du aber auf jeden Fall planen, damit Du
entsprechend RAM verwenden kannst.

Einen schönen Tag noch,
Christoph
Microsoft SQL Server MVP
http://www.insidesql.org

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