Abfallender Druck im Heizungssystem

18/01/2010 - 13:28 von Nico Wessels | Report spam
Hallo zusammen,

der Heizungsinstallateur musste letzte Woche bei uns im Keller Wasser
nachfüllen, da die Heizung im fünften Stockwerk nicht mehr warm wurde.
Er meinte, der Druck wàre 'dort oben' zu gering.

Da frage ich mich gerade mal naiv, ob in einem "geschlossenen
System" (!) der Druck an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich
groß sein kann?

Dass der Druck vielleicht nicht ausreicht, das warme Wasser hoch zu
befördern, verstehe ich. Aber ist der Druck, wenn man ihn in der
fünften Etage misst, wirklich ein anderer als der in der zweiten?

Was meint Ihr :-)
Nico
 

Lesen sie die antworten

#1 tenner
18/01/2010 - 00:00 | Warnen spam
scott_huutsch-googlegroups # :240/2188.911 meinte am 18.01.10
zum Thema "Abfallender Druck im Heizungssystem":

Dass der Druck vielleicht nicht ausreicht, das warme Wasser
hoch zu befördern, verstehe ich. Aber ist der Druck, wenn man
ihn in der fünften Etage misst, wirklich ein anderer als der
in der zweiten?



Du darfst die Füllhöhe und die Strömung nicht verwechseln. Gegen die
Geschoßhöhe wird nicht gepumpt sondern es gibt gefüllte Leitungen und nen
Behàlter über der höchsten Heizkörper der auch diverse Schwankungen
ausgleicht.
Zum heizen muß das Heizmedium strömen, durch den Heizer und dann durch die
Heizkörper und zurück - dazu reicht in bestimmten Fàllen berits die
Dichtedifferenz (sog Schwerkraftheizung), aber normalerweise hat es eine
Pumpe.
Findet das Medium zu früh prima Abkürzungen wird es weit weg nicht warm -
daher ist das Rohrsystem nicht ganz simpel.

Gruss Gerhard

Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt.
Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen.

Ähnliche fragen