Abgerauchter FET auf Notebook-Mainboard

14/03/2012 - 21:33 von linuxuser01033 | Report spam
Hallo Elektroniker,


entschuldigt bitte mein unbotmàßiges Auftreten ohne Realnamen und mit
google-Posting.

Aber der Grund dafür führt mich hierher, wàhrend das Uralt-Debian auf
dem Rechner aus dem Keller gerade upgedatet wird. Vorher kann ich
keinen Newsreader installieren.

Mein Klapprechner hat gerade Lebenszeichen durch Rauchzeichen ersetzt
und stinkt nun fröhlich vor sich hin.Es handelt sich um einen Dell
Inspiron 6400 von 2007, bei dem es einen schnellen FET eines
Schaltreglers erwischt hat. Es handelt sich um einen SI4800BDY (Die
Position ist PQ37, der Typ ließ sich mittels Service-Manual und einem
erahnten 4800B auf dem völlig aufgeblàhten Gehàuse identifizieren).

Eine schnelle Recherche hat mir leider keine Beschaffungsquelle für
den Transistor beschert. Die Frage ist nun also, ob Ihr eine Idee
habt, wo ich diesen Exoten(?) auftreiben könnte, und ob es wirklich
reicht diesen auszutauschen, oder ob er vielleicht noch wen aus seinem
Umfeld mitgenommen hat. In der Gegen habe ich eine lose Metallklammer
gefunden, die vom Gehàuse stammt, vielleicht hat die ja einen
Kurzen... Kurzum: Meint Ihr die Suche nach Ersatz lohnt, oder gar die
Transplantation von einem anderen defekten Board, (habe hier noch eins
liegen, das làdt aber den Akku nicht).


vielen Dank schonmal für Anregungen

Patrick Kibies
 

Lesen sie die antworten

#1 Joerg
14/03/2012 - 22:02 | Warnen spam
linuxuser01033 wrote:
Hallo Elektroniker,


entschuldigt bitte mein unbotmàßiges Auftreten ohne Realnamen und mit
google-Posting.




Es sei Dir nochmal verziehen :-)


Aber der Grund dafür führt mich hierher, wàhrend das Uralt-Debian auf
dem Rechner aus dem Keller gerade upgedatet wird. Vorher kann ich
keinen Newsreader installieren.

Mein Klapprechner hat gerade Lebenszeichen durch Rauchzeichen ersetzt
und stinkt nun fröhlich vor sich hin.Es handelt sich um einen Dell
Inspiron 6400 von 2007, bei dem es einen schnellen FET eines
Schaltreglers erwischt hat. Es handelt sich um einen SI4800BDY (Die
Position ist PQ37, der Typ ließ sich mittels Service-Manual und einem
erahnten 4800B auf dem völlig aufgeblàhten Gehàuse identifizieren).

Eine schnelle Recherche hat mir leider keine Beschaffungsquelle für
den Transistor beschert. Die Frage ist nun also, ob Ihr eine Idee
habt, wo ich diesen Exoten(?) auftreiben könnte, ...




Hier:

http://de.rs-online.com/web/p/mosfe...424F544826

Farnell hat ihn auch, aber da fallen 20 Euranten fuer die Einfuhr aus
USA an. bei RS habe ich davon auf Anhieb nichts gesehen.


... und ob es wirklich
reicht diesen auszutauschen, ...




Klar, wo Du es schonmal alles vor Dir liegen hast.


... oder ob er vielleicht noch wen aus seinem
Umfeld mitgenommen hat. In der Gegen habe ich eine lose Metallklammer
gefunden, die vom Gehàuse stammt, vielleicht hat die ja einen
Kurzen... Kurzum: Meint Ihr die Suche nach Ersatz lohnt, oder gar die
Transplantation von einem anderen defekten Board, (habe hier noch eins
liegen, das làdt aber den Akku nicht).




Da wuerde ich erstmal transplantieren. Ein Board das den Akku nicht
laedt ist eh nicht so doll brauchbar.

Da Du dann aber nur "einen Schuss frei" hast, sieh erstmal ob eine dicke
Schottky-Diode in dem Schaltregler haengt. Bei einem Buck waere deren
Kathode am Drain dieses FET. Miss die mal durch, denn wenn sie einen
Schluchzkuss hat isser gleich wieder kaputt. In dem Fall die Diode mit
transplantieren. Wenn es ein Sync-Buck ist dann ist diese Diode ein
N-Kanal FET, dann auch durchmessen.

Auch den Abgang des Reglers messen. Nicht dass da ein Elko kurz ist.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Ähnliche fragen