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Access Entwickler am Scheideweg?

01/01/2009 - 12:34 von Andreas Vogt | Report spam
Pünktlich zum Jahresstart 2009 werden wohl viele Access-Entwickler an
die gute alte Zeit von Access 97 zurückdenken, wo Access-Entwickler
noch ein aufstrebender und angesehener Berufszweig war.

Es gab damals schon neben dem Land Accessien das Land Vaubekien, und
die Einwohner beider Lànder waren sehr zufriedene Softwareentwickler.
Aber schon damals gab es Einwohner von Accessien, die auch eine
Zweitwohnung auf der Insel Vaubekien hatten.

Die Zeit reifte, und beide Inseln bewegten sich langsam von sich weg.
Schuld aber war nicht der Bossanova sondern eine tektonische
Plattenverschiebung tausende Kilometer unter der Oberflàche. Das Land
der Accessianer bewegte sich im Jahre 7 nach der Jahrtausendwende
immer schneller auf den Kontinent Anwendistan zu, wo sich eine riesige
Schar von Anwendistaner tummelte.

Und die Insel Vaubekien? Vaubekien machte einen Deal mit den
Dotnettern, eine bislang unbekanntes Volk, das alles ein bisschen
anderst machte, und viele der Vaubekianer meinten auch ein bisschen
besser. So kam es zur Verschmelzung beider Lànder, welche viele Kinder
hervorbrachten, die alle nach ihrem Geburtsjahr benannt wurden.

Die Accessianer spalteten sich in 2 Lager. Die einen angeführt von den
Traditionalisten, die den alten Grundsàtzen der Normalisierung
anhiengen, und das andere Lager angeführt vom Minhordian, der viele
Schriften erstellte um die Verbreitung der neuen Linie zu forcieren.

Im Jahr 9 nach der Jahrtausendwende angekommen steht Accessien kurz
vor dem Aufprall auf den Kontinent Anwendistan. Viele der
Traditionalisten schickten sich an ihre Zweitwohnung auf Vaubekien
auszubauen, und helfen auch anderen Accessianer sich fit für die Insel
zu machen. Eine ganze Branche entsteht dadurch, da viele Accessianer
jetzt erst merken wo die Reise von Accessien hinführt. Selbst der
erzkonservative Accessianer DonCarlos bietet im Jahre 9 seine Dienste
für die reibungslose Übersiedlung nach Vaubekien an. Interessierte
treffen sich in kürze in Nürnbergien, einer Stadt in Accessien.

Minhordian bleibt das Treiben in Nürnbergien nicht unentdeckt und
packt 2 riesige Paddel aus und rudert Accessien immer schneller dem
Kontinent Anwendistan zu, in der Hoffnung wohl dass viele Accessianer
den Absprung nach Vaubekien nicht schaffen.

Dann fàngt es an zu schneien und weißer Nebel kriecht die Wàlder
empor. Tagelang schneit es. Alle Bemühungen der Traditionalisten und
von Minhordian stoppen. Die Welt erstarrt in klirrender Kàlte. Von
weit her hört man ein Glöcklein und man denkt: War alles nur ein
Traum?

Doch wir wissen: Im Frühjahr taut es und dann wird weitergerudert ;-)

Allen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr!!
Gruß Andreas
 

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#1 Thomas Möller
01/01/2009 - 12:52 | Warnen spam
Hallo Andreas,

Andreas Vogt schrieb:
ein Geschichte, die alles enthàlt, was eine gute Geschichte braucht.
Wie immer geht es um Gut und Böse. Und am Ende warten alle auf das
Happy End. ;-)



vielen Dank für diese pointierte Zusammenfassung der Geschehnisse. Ich
habe mich köstlich amüsiert.

CU
Thomas

Homepage: www.Team-Moeller.de

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