Access und Business Objects

19/03/2010 - 16:03 von Klaus-Dieter Gundermann | Report spam
Hallo ihr NG'ler und AccessProfis,

nach dem Besuch von 2 hervorragenden NEK's überlege ich,
ob ich meinen zum Teil 15 Jahre alten Code nicht mal eine
objektorientierte Überarbeitung unterwerfe und àhnlich wie
beim Entity Framework in .NET entsprechende Business Objects
Klassen für die Tabellen verwende.
Ich bin dabei auf den alten Vortrag der AEK8 von Paul Rohorzka
und auf das geniale Tool TM-Datenklassengenerator von Thomas Möller
gestossen. ( und einer Demo Datenbank "NordwindKlassen" )

Meine Fragen an die NG:
- wer setzt wirklich solche Business Object Klassen in seine Projekten
unter Access ein
- Verwendet ihr dann ungebundene Formulare ( oder dann doch noch
an Tabellen/Abfragen gebundene Formulare ?)
- Wenn ungebundene Formulare: wie füllt/speichert ihr die Formulare,
wirklich von Hand ausprogrammiert jedes einzelnes Feld setzen, oder
habt ihr da generische Routinen für.
- wie sieht es mit Endlosformularen aus
- weitere Vor-/ Nachteile ?

Viele Grüße

Klaus
 

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#1 Thomas Möller
20/03/2010 - 12:17 | Warnen spam
Hallo Klaus,

Am 19.03.2010 16:03, schrieb Klaus-Dieter Gundermann:
nach dem Besuch von 2 hervorragenden NEK's überlege ich,
ob ich meinen zum Teil 15 Jahre alten Code nicht mal eine
objektorientierte Überarbeitung unterwerfe und àhnlich wie
beim Entity Framework in .NET entsprechende Business Objects
Klassen für die Tabellen verwende.
Ich bin dabei auf den alten Vortrag der AEK8 von Paul Rohorzka
und auf das geniale Tool TM-Datenklassengenerator von Thomas Möller
gestossen. ( und einer Demo Datenbank "NordwindKlassen" )

Meine Fragen an die NG:
- wer setzt wirklich solche Business Object Klassen in seine Projekten
unter Access ein
- Verwendet ihr dann ungebundene Formulare ( oder dann doch noch
an Tabellen/Abfragen gebundene Formulare ?)
- Wenn ungebundene Formulare: wie füllt/speichert ihr die Formulare,
wirklich von Hand ausprogrammiert jedes einzelnes Feld setzen, oder
habt ihr da generische Routinen für.
- wie sieht es mit Endlosformularen aus
- weitere Vor-/ Nachteile ?



ich habe mich damals sehr von Pauls Vortrag inspirieren lassen. Dies Art
Code zu schreiben, die dann möglich wird, hat mich begeistert.

Mir ist sehr schnell klar geworden, dass die größte Investition am
Anfang in der Erstellung der notwendigen Klassen liegt. Diesen Job
wollte ich automatisieren. Dafür habe ich das besagte Add-In
geschrieben. Das Add-In habe ich Stück für Stück und mit viel Feedback
von Paul weiterentwickelt und auf den aktuellen Stand gebracht.

Ich habe die mit dem Tool generierten Klassen bisher nur in
Demo-Projekten verwendet. Im produktiven Einsatz habe ich diese Klassen
(bisher?) nicht. Das liegt IMHO daran, dass man bei Access die
Datenbindung der Formulare "geschenkt" bekommt. Man muss sich nicht
besonders darum kümmern. Das funktioniert einfach und vor allem gut "out
of the box".

Interessant wird es IMHO erst dann, wenn man, wie in Pauls Vortrag,
spàter intensiv im VBA-Code mit den Objekten arbeiten will. Dann kann
man sich durch die Klassen sehr viel Code ersparen.

Mein Fazit lautet: Ohne Not würde ich persönlich auf die Datenbindung
von Access-Objekten nicht verzichten. Wenn es nur darum geht, einem
Objekt-orientierten Paradigma zu folgen und sich damit vertraut zu
machen würde ich mich in einem Demo-Projekt austoben. Für einen
Produktiven Einsatz sehe ich, wenn es "nur" um die Datenbindung der
Formulare geht, keine Notwendigkeit.

CU
Thomas

Homepage: www.Team-Moeller.de

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