Akkupack aus 26 Zellen - Fragen und Empfehlung Ladegerät

21/07/2009 - 21:14 von simon | Report spam
hallo

ich hoffe, ich bin hier richtig.
Ich brauche für ein Pedelec (KTM City Blitz) einen neuen Akku
(Reihenschaltung aus 26 NiCd-Zellen mit einem Batteriemonitor), dabei habe
ich im Prinzip 3 Möglichkeiten:

1) ein Akkupack mit der originalen Kapazitàt von 7 Ah in NiCd/NiMh; darauf
wàre die Fahrrad- und Ladeelektronik ausgelegt.

2) für einen unbedeutenden Mehrpreis ein Akkupack mit der (fast) doppelten
Kapazitàt von 13 Ah in NiCd/NiMh; lt. KTM wird sich das Ladegeràt nach 6 h
automatisch abschalten, ich müsste den Akku also in mehreren Schüben laden
- was mir garnicht gefàllt, auch wenn wikipedia und andere den
Memory-Effekt inzwischen für vernachlàssigbar erklàren. Ausserdem sei die
Fahhradelektronik nicht auf 13 Ah ausgelegt, weswegen ich mir nicht zuviel
von diesem Akku versprechen dürfe, evtl. sei mit dem Ansprechen von
Thermoschaltern zu rechnen.
Versteh ich jetzt nicht, vermutlich ist das eine "ich hab sie darauf
hingewiesen"-Formulierung.

3) AFAIK ist eine Reihenschaltung aus vielen Akkus nicht gleichmàßig zu
laden. Ich könnte aus 13 Akkupaaren oder 26 Einzellakus einen Akku-Pack
bauen, bei dem ich regelmàßig die Position der Akkus im Pack vertauschen
kann, sodass nicht immer die gleichen Akkus an der bescheidensten
Ladeposition sind.
Betrachten wir das Problem der Verbindungen als gelöst - Ist der Aufwand
überhaupt gerechtfertigt?


Nun zur eigentlichen Frage: Ich bràuchte eine Empfehlung für ein
Ladegeràt, dass ein Akkupack aus 26 Zellen vernünftig laden kann. Bei
Conrad und ELV hab ich spontan nur Geràte gefunden, die 20 Zellen laden
können. Und da das Ding vermutlich nicht billig ist, sollte es auch meine
Autobatterien laden können (85 Ah).
Kennt ihr da was?

Falls es sowas nicht gibt, würde ich das Akkupack aus 12 und 14 Zellen
aufbauen (lassen), welches Ladegeràt würdet ihr mir dann empfehlen?

grüsse
simon

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#1 Werner Holtfreter
22/07/2009 - 00:02 | Warnen spam
simon wrote:

ich hoffe, ich bin hier richtig.
Ich brauche für ein Pedelec (KTM City Blitz) einen neuen Akku



Wie lange hat der alte eigentlich gehalten?
Zeit/Kilometer/Ladezyklen?

(Reihenschaltung aus 26 NiCd-Zellen mit einem Batteriemonitor),
dabei habe ich im Prinzip 3 Möglichkeiten:

1) ein Akkupack mit der originalen Kapazitàt von 7 Ah in
NiCd/NiMh; darauf wàre die Fahrrad- und Ladeelektronik ausgelegt.

2) für einen unbedeutenden Mehrpreis ein Akkupack mit der (fast)
doppelten Kapazitàt von 13 Ah in NiCd/NiMh;



Würde ich nehmen.

lt. KTM wird sich das
Ladegeràt nach 6 h automatisch abschalten, ich müsste den Akku
also in mehreren Schüben laden - was mir garnicht gefàllt,



Nicht mehr als zwei Schübe, nicht wahr?

auch wenn wikipedia und andere den Memory-Effekt inzwischen für
vernachlàssigbar erklàren.



Da sehe ich keinen Zusammenhang.

Ausserdem sei die Fahhradelektronik
nicht auf 13 Ah ausgelegt, weswegen ich mir nicht zuviel von
diesem Akku versprechen dürfe, evtl. sei mit dem Ansprechen von
Thermoschaltern zu rechnen. Versteh ich jetzt nicht, vermutlich
ist das eine "ich hab sie darauf hingewiesen"-Formulierung.



Sehe ich auch so. Was soll es schaden, wenn der Akku lànger
durchhàlt? Höchstens eine intelligente Akku-Restanzeige könnte
falsch anzeigen.

3) AFAIK ist eine Reihenschaltung aus vielen Akkus nicht
gleichmàßig zu laden. Ich könnte aus 13 Akkupaaren oder 26
Einzellakus einen Akku-Pack bauen, bei dem ich regelmàßig die
Position der Akkus im Pack vertauschen kann, sodass nicht immer
die gleichen Akkus an der bescheidensten Ladeposition sind.
Betrachten wir das Problem der Verbindungen als gelöst - Ist der
Aufwand überhaupt gerechtfertigt?



Kommt darauf an, wie viel Aufwand das ist. Üblich ist das wohl
nicht. Wenn die Ladezeit 6 Stunden betràgt, werden die Akkus auch
nicht sooo heiß.

Nun zur eigentlichen Frage: Ich bràuchte eine Empfehlung für ein
Ladegeràt, dass ein Akkupack aus 26 Zellen vernünftig laden kann.
Bei Conrad und ELV hab ich spontan nur Geràte gefunden, die 20
Zellen laden können. Und da das Ding vermutlich nicht billig ist,
sollte es auch meine Autobatterien laden können (85 Ah).



Hm, dass ist natürlich eine völlig andere Anforderung. Eine
Autobatterie làdt man am besten mit Konstantspannung und ggf.
Strombegrenzung. (Laden muss man die eigentlich nur bei extremen
Verbrauch, durchgàngigem Kurzstreckenbetrieb oder làngerem
Stillstand, sonst ist was faul.) Bei NiCd braucht es irgend eine
Abschaltstrategie, in der Regel mit mehreren Kriterien und
nachfolgender Schwachladung, damit die Zellen, die nicht ganz voll
sind, nachkommen.

Kennt ihr da was?



Nein. Ich würde das vorhandene nehmen und es einmal neu starten,
ggf. mit einer Schaltuhr.
Gruß Werner
http://invalid.de/stopp.html
http://www.manndat.de/fileadmin/Dok...melung.pdf

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