Alice (Arcor, 1und1,...) Box und D-Link Modemrouter zusammen verwendbar? Probleme mit OS/2 zu erwarten?

04/01/2008 - 16:18 von Stefan Rodrian | Report spam
Hallo Experten,

seit Mitte 2005 habe ich ja DSL, dank der wertvollen Hilfe von Heiko
konnte ich das mit dem D-Link Modem-Router in Betrieb nehmen.

Inzwischen hat sich das Angebot von DSL Leistungen veràndert.
Viele Anbieter gestatten mit Voip das Telefonieren über DSL, mit einem
solchen Produkt (Telefon und DSL Pauschaltarif, typisch 30 Euro
monatlich) könnte ich, vor allem wegen des Telefons, viel sparen (kein
Geiz, eher weil es sein muss...).

Eine Bekannte von mir hat das schon und gegenüber der Erwartung (oder
den ersten Geràten dieser Art) ist der Telefonklang sehr gut und nicht
schlechter als beim klassischen Analogtelefon der Telekom.

Wie ist das, kann man eine solche Box (von Arcor,1und1, Alice...) die
zum Telefonieren nötig ist auch zusammen mit dem vorhanden D-Link
Geràt nutzen oder ist das ausgeschlossen?

Anmerken muss ich, dass das D-Link Geràt i560 eine Kombination aus Modem
und Router ist, damit nicht die sinnlose Hintereinanderschaltung von 2
Modems erfolgt, müsste man wohl der Modem-Teil des D-Link abschalten,
geht sowas?

Die Box muss ja wegen des Telfons sein.

Wie mir Heiko schrieb, bietet der Router (gegenüber einem reinen DSL
Modem wie die anbieterspezifischen Boxen es wohl sind, neben der Voip
Funktion) ein gewisses Mindestmaß an Sicherheit und ist für ein
Nischensystem ohne Treiber wie OS/2 immer erste Wahl, daher sollte ich
das beibehalten, wàre das möglich?

So wie ich z.B. die Beschreibung bei Alice lesen, ist eine
systemspezifische Software nicht wirklich nötig und die mitgelieferte
Alice-Windowssoftware hat nur eine "Komfortfunktion" für unerfahrene
Anwender.

Auch liest sich das so, als könne man das Telefonieren über die Box ohne
PC aktivieren, so dass man dann wenigstens Telefonieren könnte, auch
wenn DSL noch nicht geht oder man den dazu passenden PC gar nicht hat.
Wenn ich sowas auch für das Haus meiner Mutter ins Auge fassen würde,
wàre das sehr wichtig denn dort ist noch garkein PC mit Ethernet.

Wie ist das, diese Box muss doch dann stàndig eingeschaltet bleiben und
verbraucht Strom, kann man das Ding dann ausschalten wenn man die
Wohnung verlàsst, so dass gespart werden kann ohne dass immer alles neu
eingestellt werden muss?

Vielen Dank für eure wertvollen Ausführungen


Gruß

SR
 

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#1 Ulrich Zwirner
04/01/2008 - 19:35 | Warnen spam
Hallo Stefan,

Stefan Rodrian schrieb:
Hallo Experten,



die "DSL-Kisten", die heute von den großen Telefon/Internetanbietern
(nahezu) kostenlos mit einem Vertrag abgegeben werden, sind inzwischen
"Eierlegendewollmilchsàue", d.h., sie bieten in der Regel folgende
Funktionen:

1. DSL-Modem (wird mit dem DSL-Splitter-Ausgang verbunden und wandelt
das DSL-Singnal in ein Ethernet-LAN-Signal um)

2. Festnetztelefonanschluß (nicht unbedingt vorhanden, wird mit dem
analogen Telefonausgang des Splitters oder bei ISDN-Anschlüsen mit dem
NTBA des Festnetztelefonanschlusses verbunden)

3. Router (verbindet mehrere PCs per LAN mit dem DSL-Modem und speichert
die Internet-Zugangsdaten ab, d.h., in den angeschlossen PCs brauchen
keine "Wàhlverbindungen" eingerichtet werden)

4. WLAN-Zugang (nicht unbedingt vorhanden, verbindet einen oder mehrere
PCs über den drahtlosen WLAN-Zugang und den Router mit dem Internet,
d.h., Du hast statt einer drahtgebunden PC-Verbindung eine drahtlose;
WLAN-Zugànge per OS/2 zu nutzen ist sicherlich nur sehr schwer möglich
wg. fehlender Treibersoftware)

5. a/b-Telefonanschluß (zum Anschluß eines analogen Telefons, mit diesem
kann per VoIP, die Zugangsdaten sind in der "Kiste" hinterlegt, über die
DSL-Internetverbindung ttelefoniert werden, es wird keine zusàtzliche
Software benötigt! Falls Punkt 2. vorhanden ist, kann wahlweise auch
über den Festnetztelefonanschluß telefoniert werden.)

6. S0-ISDN-Telefonanschluß (nicht unbedingt vorhanden, sonst wie Punkt 5.)

7. DECT-Basisstation (nicht unbedingt vorhanden, interne
DECT-Basisstation zum Einbuchen von drahtlosen DECT-Telefonen, sonst wie
Punkt 5.)

Die Konfiguration dieser Kisten erfolgt über ein in der Regel sehr
komfortables und einfach zu bedienendes HTML-Interface, das mit jedem
Browser unter jedem (gàngigen) Betriebssystem ansprechbar ist!

Punkt 5. und 6. (Telefonanschlüsse) können auch mehrfach vorhanden sein,
dann wirkt die "Kiste" wie eine Nebenstellenanlage ...

Die Kiste muss nicht zwingend bei Abwesenheit eingeschaltet bleiben, die
Internet-Zugangsdaten sowei die gesamte
Router/WLAN/Telefonkonfigurationen werden fest abgespeichert.

Ich hoffe, damit sind Deine Fragen ausreichend(?) beantwortet.

Gruß Ulrich

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