Also schreibt ein anderer Philosoph. aus "Theorie des naturwissenschaftlichen Erkennens"

11/02/2012 - 15:53 von Edgar Eisenblut | Report spam
"Es gibt da zwei Fragen der Begriffsbestimmung, die besser gleich
zu Beginn geklàrt werden.
Einige Autoren beschrànken den Ausdruck "Wissen"
auf Dinge, deren wir ganz gewiß sind (Empirie?).
Andere anerkennen ein Wissen von verschiedenen Unsicherheitsgraden.
Dies ist eine der gewöhnlichen Zweideutigkeiten der Sprache, über die
niemand zu entscheiden berechtigt ist; und ein Autor kann nur angeben,
Gebrauch er selber vorzieht. Wenn "wissen" "einer Sache ganz gewiß
sein"
bedeutet, dann ist der Ausdruck von geringen Nutzen für die, welche
undogmatisch
sein wollen. Daher ziehe ich die weitere Bedeutung vor; und mein
Gebrauch
wird ungewisse Kenntnisse anerkennen."

Nun meine geliebten Freunde der fröhlichen Wissenschaft
wie siehts bei euch aus?
Könnt ihr das unterschreiben?

Lupenreine Empiriker können das nicht unterschreiben,
denn das wàre Betrug.

Also
Dem Tàter auf der Spur
"Seien wir realistisch und verweisen die reinen Emiriker
an ihre Plàtze wo sie hingehören"
Sig
 

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#1 Edgar Eisenblut
11/02/2012 - 18:34 | Warnen spam
On 11 Feb., 15:53, Edgar Eisenblut wrote:
"Es gibt da zwei Fragen der Begriffsbestimmung, die besser gleich
zu Beginn geklàrt werden.
Einige Autoren beschrànken den Ausdruck "Wissen"
auf Dinge, deren wir ganz gewiß sind (Empirie?).
Andere anerkennen ein Wissen von verschiedenen Unsicherheitsgraden.
Dies ist eine der gewöhnlichen Zweideutigkeiten der Sprache, über die
niemand zu entscheiden berechtigt ist; und ein Autor kann nur angeben,
Gebrauch er selber vorzieht. Wenn "wissen" "einer Sache ganz gewiß
sein"
bedeutet, dann ist der Ausdruck von geringen Nutzen für die, welche
undogmatisch
sein wollen. Daher ziehe ich die weitere Bedeutung vor; und mein
Gebrauch
wird ungewisse Kenntnisse anerkennen."

Nun meine geliebten Freunde der fröhlichen Wissenschaft
wie siehts bei euch aus?
Könnt ihr das unterschreiben?

Lupenreine Empiriker können das nicht unterschreiben,
denn das wàre Betrug.

Also
Dem Tàter auf der Spur
"Seien wir realistisch und verweisen die reinen Emiriker
an ihre Plàtze wo sie hingehören"
Sig



Also fàhrt der Philosoph im gleichen Kapitel fort

"Die andere rage der Begriffsbestimmung betrifft
den Ausdruck "physikalisches Universum".
Physikalisches Wissen, wie es heutzutage (Cambridge, im
April 1939 also ungefàhr vor 70 Jahren) angenommen und
formuliert wird, hat die Form der Beschreibung einer Welt.
Wir definieren das physikalische Universum, indem wir sagen,
es ist die so beschriebene Welt. Tatsàchlich wird daher, das
physikalische Universum definiert, als das Thema eines bestimmten
Ganzen
an Wissen, geradeso wie Mr. Pickwick definiert werden könnte als der
Held
eines bestimmten Romans.
Ein großer Vorteil dieser Definition besteht darin, daß sie die Frage
offen làßt,
ob das physikalische Universum- oder Mr Pickwick- wirklich existieren.
Das ist zur Erörterung freigestellt, wenn wir uns über die Definition
"wirklich
existiert" einigen können.
Dieser Ausdruck ist für die meisten Leute eine gedankenlos
nachgesprochene
Redensart, über deren Sinn nachzudenken sie sich nicht die Mühe
gemacht haben."

Und wie sieht es heutzutage aus meine geliebten Freunde der
fröhlichen Wissenschaft?
O.K. das Wissen ist natürlich exponentiell gestiegen aber

Dem Tàter auf der Spur
"Seien wir realistisch und verweisen die reinen Empiriker
auf ihre Plàtze"
Sig

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