Alte Bleiakkus revitalisieren.

29/06/2013 - 20:09 von Helmut Wabnig | Report spam
Hab 4 Stück "wartungsfreie" Akkus von einer Handymastenstation
ergattert die ein ganzes Jahr im Freien waren und so tiefentladen
und hochohmig daß mit einem normalen Ladegeràt nichts mehr ging.
Einen Akku oben aufgeschnitten um das Innenleben zu erkunden.
Siehe da, schöne Vlies-Gel Akkus und saubere Platten, keine
aufgebogenen oder verkrusteten. Nur zuwenig Wasser drinnen,
total trocken. Soviel zum Schwachsinn "wartungsfrei".
Oben ein Sicherheitsventil mit der Möglichkeit, Wasser einzufüllen.
Leider komm ich nicht rein um mit dem Sàureheber die 1,28 zu messen.

Reichlich Wasser und etwas Batteriesàure gegeben und am 30 Volt
Konstanter mit Strombegrenzung ein paar Stunden angehàngt. Ganz
langsam begann wieder Strom zu fließen, erst ein paar Milliampere
und nach mehreren Stunden plötzlich, innert Minuten, der Anstieg auf
die eingestellten 10 Ampere.

Ein paar Tage gekocht an einer großen 250 Watt Solarzelle ohne Wandler
dazwischen, je nach Sonne so ca 2 bis 9 Ampere. Dann ein paar Tage
über den Laderegler mit Pulsladung gelaufen. Nun haben die Dinger
wieder ungefàhr Nennspannung.

The Proof of the Pudding is in the Eating, also eine Last ran und
messen was passiert. Jetzt kommt das, worum ich eigentlich hier poste.
Nach einem anfànglichen Spannungsabfall wàhrend der ersten
Minuten und Einregelung auf ein Plateau nach der ersten Stunde
begann die Spannung langsam zu steigen! Nur ganz wenig,
aber deutlich meßbar. Wàhrend die Akkus entladen werden,
stieg ihre Spannung an. Für mich bedeutet es einen Glücksfall,
denn anscheinend regenereren sie sich durch innere Vorgànge
wie Gasung und Sàuremischung und was weiß ich. Ein voller Erfog
auf der ganzen Linie und ich hab aus Kuhdreck Butter gemacht.
Ansonsten wàren sie nàmlich weggeschmissen worden.
Die Akkukapazitàt hab ich noch nicht ausgemessen, sie wollen
einfach nicht leer werden. Das dauert halt bei C = 10.
(Lade-Entladestrom 1/10 der Kapazitàt).

w.
 

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#1 gUnther nanonüm
29/06/2013 - 23:08 | Warnen spam
"Helmut Wabnig" -.dotat> schrieb im Newsbeitrag
news:
Hab 4 Stück "wartungsfreie" Akkus von einer Handymastenstation
ergattert die ein ganzes Jahr im Freien waren und so tiefentladen
und hochohmig daß mit einem normalen Ladegeràt nichts mehr ging.
Einen Akku oben aufgeschnitten um das Innenleben zu erkunden.
Siehe da, schöne Vlies-Gel Akkus und saubere Platten, keine
aufgebogenen oder verkrusteten. Nur zuwenig Wasser drinnen,
total trocken. Soviel zum Schwachsinn "wartungsfrei".
Oben ein Sicherheitsventil mit der Möglichkeit, Wasser einzufüllen.
Leider komm ich nicht rein um mit dem Sàureheber die 1,28 zu messen.

Reichlich Wasser und etwas Batteriesàure gegeben und am 30 Volt
Konstanter mit Strombegrenzung ein paar Stunden angehàngt. Ganz
langsam begann wieder Strom zu fließen, erst ein paar Milliampere
und nach mehreren Stunden plötzlich, innert Minuten, der Anstieg auf
die eingestellten 10 Ampere.

Ein paar Tage gekocht an einer großen 250 Watt Solarzelle ohne Wandler
dazwischen, je nach Sonne so ca 2 bis 9 Ampere. Dann ein paar Tage
über den Laderegler mit Pulsladung gelaufen. Nun haben die Dinger
wieder ungefàhr Nennspannung.

The Proof of the Pudding is in the Eating, also eine Last ran und
messen was passiert. Jetzt kommt das, worum ich eigentlich hier poste.
Nach einem anfànglichen Spannungsabfall wàhrend der ersten
Minuten und Einregelung auf ein Plateau nach der ersten Stunde
begann die Spannung langsam zu steigen! Nur ganz wenig,
aber deutlich meßbar. Wàhrend die Akkus entladen werden,
stieg ihre Spannung an. Für mich bedeutet es einen Glücksfall,
denn anscheinend regenereren sie sich durch innere Vorgànge
wie Gasung und Sàuremischung und was weiß ich. Ein voller Erfog
auf der ganzen Linie und ich hab aus Kuhdreck Butter gemacht.
Ansonsten wàren sie nàmlich weggeschmissen worden.
Die Akkukapazitàt hab ich noch nicht ausgemessen, sie wollen
einfach nicht leer werden. Das dauert halt bei C = 10.
(Lade-Entladestrom 1/10 der Kapazitàt).



Hi,
ich machs anders: Die Zelle per Injektion mit geschàtzer Nennmenge Wasser
füllen, dann "evakuieren", also Luft raussaugen. Dann verkorken und in
Wasserbad auskochen. Danach ist meist wieder Leitwert drin. Waren sie nicht
zu alt, alssen sie sich bald wieder laden. Evakuiert man danach nochmal,
entfallen letzte Luftpolster, und die Kapazitàt erreicht fast Nennwert.
Leider ist die Selbstentladung solcher "geretteter" Zellen aber höher als
früher, wohl weil Sulfatkristalle nicht wieder abgebaut werden und den
inneren Leitwert beeinflussen. Aber als "Reservesolarakkus" für
Wochenrhytmus reichen sie.
mfg,
gUnther

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