Alte Hardware weiter nutzen

05/11/2012 - 21:20 von Dirk Weber | Report spam
Es gibt immer wieder Diskussionen zu dem Thema, was mit alter Hardware
anfangen.

Unser alter PIII/600 (oder so) mit 256 MB RAM ist für den Gebrauch als
Desktop gefühlt deutlich zu langsam geworden (ja, ich kenne fvwm2 oder
blackbox, trotzdem). Er ist aber immer noch zuverlàssig, bootet gut, hat
genügend Schnittstellen etc. Also setzen wir ihn jetzt als Fileserver in
unserem LAN ein.

Unser LAN wird von drei Personen genutzt, es handelt sich um Office- und
Multimedia-Dateien. Derzeit eingesetzt ist neben der alten HD aus dem
Server eine neue 1 TB-SATA2-HD und eine übergebliebene externe 350
MB-USB-HD. Letztere als Backup-Laufwerk (die Multimedia-Dateien werden
nicht per Backup gesichert).

Der Server làuft pro Tag ca. 8 Stunden, in den Schulferien lànger.
Abschalten per cronjob, Anschalten manuell.

Das LAN selber làuft unter Fast Ethernet (verkabelt).

Bislang, und wir haben diesen Server jetzt über ein Jahr in Betrieb, gab
es keinerlei Probleme z. B. wegen zu wenig RAM oder Prozessorleistung.
Die Anmutung bei der Dateibearbeitung ist fast wie im lokalen Betrieb,
wenn auch die Speicherung größerer Datenmengen fühlbar langsamer ist,
ohne aber als zu zàh empfunden zu werden.

Neben der Verwendung als Fileserver dient der Server noch als Newsserver
(hier làuft dann leafnode).

Prinzipiell könnte der Server auch noch als Printserver arbeiten, haben
wir aber nicht eingerichtet, weil er im Keller steht.

Ok, als Fileserver wàre wohl auch ein NAS in Frage gekommen, hatten wir
aber nicht, die gesamte Server-Hardware stammt aus Bordmitteln.

Groetjes uit Arft,

Dirk

D. Weber, Arft, Germany (50°22'56"N 07°05'01"E)
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#1 Heiko Rossmann
05/11/2012 - 22:27 | Warnen spam
On 11/05/2012 09:20 PM, Dirk Weber wrote:
Es gibt immer wieder Diskussionen zu dem Thema, was mit alter Hardware
anfangen.
[Fileserver, Backup, Newsserver, Printserver]
Ok, als Fileserver wàre wohl auch ein NAS in Frage gekommen, hatten wir
aber nicht, die gesamte Server-Hardware stammt aus Bordmitteln.



Soweit ich weiß lohnt sich alleine von den Stromkosten her sehr bald ein
auf niedrige Stromverbràuche ausgelegtes System - ein P3 600 war da zwar
verglichen mit so manchem P4 o.à. noch ganz brauchbar, aber mehr als die
16W ab Steckdose meines alten Thinkpads oder die geschàtzten 5W ab
Steckdose meines hoffentlich demnàchst endlich mal auftauchenden
Raspberry Pi braucht er schon. Ich tippe mal auf mindestens 50W (plus
Festplatte, die im Thinkpad schon drin ist, am Raspberry Pi dazukàme,
wenn man ihn als Fileserver nutzen will)

Bei 8h am Tag bedeuten 30W mehr oder weniger Stromverbrauch ca. 90kWh
mehr oder weniger im Jahr. Bei aktuellen (deutschen) Kosten von ca.
25Ct/kWh kann man sich doch recht bald einen Raspberry Pi für 50EUR mit
Gehàuse und Netzteil leisten. Wenn der Server 24h durchlaufen soll (wie
mein Router/Webserver/Mailserver) noch schneller.

MfG, Heiko

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