alternatives "root menu"

27/09/2010 - 18:16 von Ulli Horlacher | Report spam
Fast alle Window Manager und Desktop-Systeme bietet ein "root menu" an,
das aktiviert wird wenn man mit der Maus in den Hintegrund (root window)
klickt (meistens rechte Maustaste) und das dann diverse Aktionen anbietet,
zumeist Starten von Programmen.

Wenn man nun den Window Manager wechselt, ist diese Konfiguration weg. Zum
Teil reicht dafuer schon ein upgrade des Window Manager. So wie mir das
jetzt passiert ist vom Wechsel von Xfce 4.4 auf 4.6: das root menu sieht
voellig anders aus und zu allem Ueberdruss laesst es sich nicht mehr
(einfach) konfigurieren, denn es ist eine wueste Ansammlung von
XML-Dateien geworden, die man manuell editieren muss. Grausam.

Auf der Suche nach einer Alternative bin ich auf deskmenu gestossen, das
sich mittels einfacher .deskmenurc Datei konfigurieren laesst und man kann
es sogar komplett mit der Tastatur steuern: <HOTKEY> <CURSOR-KEYS> <ENTER>
Zudem bietet es submenus. Mit der Maus gehts auch, klar.

Leider fehlt deskmenu multi-monitor-support: Es zeigt sein Menu immer nur
auf dem X-Screen an, auf dem es gestartet worden ist und das den Fokus
hat. Das ist ein KO-Kriterium fuer Dual-Monitor-Betrieb.

Welche "root menu" Programme gibt es sonst noch als Alternative?

"Nimm KDE oder GNOME" gilt nicht als Antwort :-)

Ich moechte vorerst bei Xfce bleiben, aber nur einen vernuenftigen
"Application Starter" haben.

Ullrich Horlacher Informationssysteme und Serverbetrieb
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#1 Marc Haber
28/09/2010 - 18:09 | Warnen spam
Ulli Horlacher wrote:
Fast alle Window Manager und Desktop-Systeme bietet ein "root menu" an,
das aktiviert wird wenn man mit der Maus in den Hintegrund (root window)
klickt (meistens rechte Maustaste) und das dann diverse Aktionen anbietet,
zumeist Starten von Programmen.

Wenn man nun den Window Manager wechselt, ist diese Konfiguration weg. Zum
Teil reicht dafuer schon ein upgrade des Window Manager. So wie mir das
jetzt passiert ist vom Wechsel von Xfce 4.4 auf 4.6: das root menu sieht
voellig anders aus und zu allem Ueberdruss laesst es sich nicht mehr
(einfach) konfigurieren, denn es ist eine wueste Ansammlung von
XML-Dateien geworden, die man manuell editieren muss. Grausam.



Debian löst das dadurch, dass es ein eigenes Format für die Menüs
definiert, und jeder Windowmanager bringt dann ein script mit, das aus
diesem einheitlichen Format die eigene Konfiguration generiert.

Grüße
Marc
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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