Altes Subwoofer-System alternativ anschließen

02/11/2015 - 13:41 von Marc Haber | Report spam
Hallo,

ich habe ein 1992 angeschafftes Subwoofer-Set Infinity Micro II mit
passivem Subwoofer und vier Satelliten. Damit möchte ich gerne mein
Büro beschallen.

Das Layout des Raumes bedingt, dass der Verstàrker _hinter_ dem
bevorzugten Hörplatz, dem Schreibtisch stehen wird. Und der Subwoofer
geht wohl in seinen Frequenzen so weit "hoch", dass ich ihn zwar nicht
direkt lokalisieren kann, aber sehr wohl doch höre, ob er "vorne" oder
"hinten" steht. Das mag Einbildung sein, aber auch das stört mich.

Der Subwoofer muss also nach "vorn".

Der Subwoofer möchte gerne "zwischen" den Verstàrker und die
Satelliten eingeschleift werden. Hier ein Foto von den hinter dem
Anschlußpanel eingebauten Bauteilen:

http://q.bofh.de/~mh/stuff/Frequenzweiche_Sub.jpg

Der obere Teil ist der eine Kanal, der untere Teil der andere; die
beiden Pins in der Mitte sind Masse und direkt mit der Lötbrücke
durchverbunden. Die oben grüne und unten weiße Brücke scheint mir
jeweils die In- und die Out-Klemme stumpf durchzuverbinden. die nach
links weggehenden Kabel gehen zu den beiden Baß-Chassis des Subwoofers
(einer für links, einer für rechts?).

Kann es sein, dass die zwei Spulen nur dafür da sind, die hohen
Frequenzen von den Baß-Chassis fernzuhalten? Baut man so einen
passiven Tiefpassfilter?

Kann es weitergehend sein, dass die Satelliten bei dieser Schaltung
sowieso das volle Spektrum (und die volle Leistung?) des
Eingangssignals abbekommen und ich somit insbesondere die hinteren
Satelliten auch einfach schon hinten am Verstàrker mit dem Sub
parallel schalten kann? Oder macht diese Schaltung irgendwas mit dem
Ausgangssignal, was es notwendig macht, die hinteren Satelliten
genauso wie die vorderen am "Ausgang" des Subwoofers anzuschließen?

Und jetzt noch eine weitere dumme Frage: 18 AWG sind etwa 0,8 mm². Hat
es vor dem Hintergrund der internen Verschaltung des Subs mit so
dünnen Kabeln überhaupt einen Sinn, die Verbindung zum Verstàrker mit
mehr als billigem 1,5 mm² auszuführen?

Hier der Vollstàndigkeit halber noch ein Foto der inneren Technik der
Satelliten:

http://q.bofh.de/~mh/stuff/Frequenzweiche_Sat.jpg

Das dient nur der Aufteilung auf den Mittelhoch- und Hochtöner im
Satelliten, richtig? Was macht ein ohne Sub am Verstàrker hàngender
Satellit mit den niedrigen Frequenzen, für die er kein Chassis hat?
Muss diese Leistung irgendwo "verbraten" werden? Geht er kaputt, wenn
man ihn ohne Sub betreibt? Oder klingt es nur doof?

Ihr seht, ich habe von NF-Elektronik überhaupt gar keine Ahnung, aber
vielleicht mag mir das ja jemand so erklàren, dass ich es trotzdem
kapiere ,-)

Vielen Dank!

Grüße
Marc
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
 

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#1 Ulrich F. Heidenreich
02/11/2015 - 15:41 | Warnen spam
Marc Haber in <news:n17lmf$3qp$:

Ihr seht, ich habe von NF-Elektronik überhaupt gar keine Ahnung,



Ich auch nicht, aber der Thread verspricht interessant zu werden :-).

Hier steht immer noch ein aktiver Sub im Karton einsatzbereit rum, der
ein Paar Cyburgs Needle nach unten hin unterstützen soll. Zu dem ich
mich schon seit Äonen frage, ob es nicht Sinn machte, die Needles per
Hochpass nach unten hin abzukoppeln. Und wenn ja, wie?

CU!
Ulrich

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