Analogie zur "EXE"

10/12/2007 - 12:01 von Evelyne Tröger | Report spam
In LINUX gibt es keine "EXE". Was ist denn dann die Entsprechung
in LINUX dafür, ein Programm zu starten?

Zum Beispiel ein Icon als Verknüpfung einrichten und dadurch ein
Programm starten. Wo muß dieses Icon denn "ansetzen"?
 

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#1 Jan Kandziora
10/12/2007 - 12:39 | Warnen spam
Evelyne Tröger schrieb:
In LINUX gibt es keine "EXE". Was ist denn dann die Entsprechung
in LINUX dafür, ein Programm zu starten?



Es gibt keine generelle Verknüpfung zwischen Dateinamen und der Aktion, die
beim Versuch, eine Datei zu öffnen oder auszuführen (zwei unterschiedliche
Dinge!), gestartet wird.

Ich vermute, du sprichst tatsàchlich vom Ausführen einer Datei. In diesem
Fall entscheidet der Linux-Kernel, ob er diese Datei ausführen kann, indem
er sie öffnet und in den Inhalt der Datei reinguckt. Danach wird geschaut,
ob es sich um ein passend kompiliertes Programm handelt, oder ob dafür ein
Interpreter registriert wurde. Wenn beides nicht klappt, wird geprüft, ob
der #! am Anfang der Datei steht. Wenn ja, weird der direkt danach notierte
Interpreter benutzt, um die (Skript-)Datei ablaufen zu lassen.


Zum Beispiel ein Icon als Verknüpfung einrichten und dadurch ein
Programm starten. Wo muß dieses Icon denn "ansetzen"?



Du musst den Namen der ausführbaren Datei angeben, so dass sie im Suchpfad
für ausführbare Dateien gefunden werden kann. Alternativ musst du den
absoluten Pfad der ausführbaren Datei angeben.

Ob eine Datei ausführbar sein soll, kann man am "Executable"-Bit der
Dateiberechtigungen erkennen. Ob sie tatsàchlich ausführbar ist,
entscheidet dann aber der Linux-Kernel.

Worum geht es konkret?

Mit freundlichem Gruß

Jan

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