Analyse von I(t)-Diagrammen

20/04/2009 - 12:53 von Markus Michael Rau | Report spam
Ich habe folgendes Problem. Ich habe ein I(t)-Diagramm und soll daraus
bei gegebenem Widerstand die Induktivitàt einer Spule ablesen. Es
handelt sich um einen Einschaltvorgang; und außer der Spule, der
Stromquelle und einem Widerstand sind keine weiteren Bauteile in der
Schaltung verbaut.

Ich habe die Induktivitàt der Spule schon rechnerisch bestimmt, damit
jeder eine Vorstellung von diesem Graphen hat.

OE
I(t)0*(1-e^(-(0.12/0.04)*t))


Meine Frage ist nun, wie ich nun am geschicktesten die Induktivitàt
"ablese".

Mir sind zwei Möglichkeiten eingefallen, einmal über die Zeitkonstante
oder über die Steigung im Zeitnullpunkt. Ich habe beides ausprobiert,
erhalte aber immer Werte um die 0.03. Wenn ich ein bisschen am Ergebnis
"schraube", großzügig ablese und danach noch ein bisschen runde und
danach 10% Fehlertoleranz nehme, komme ich auf die 0.04 ;-)
Aber das ist ja nicht Sinn der Sache.

Man muss noch anmerken, dass ich ein ziemlich ungenaues Diagramm
vorliegen habe; die saarlàndischen Schulverlage haben sich mal wieder
selbst in Sachen Genauigkeit übertroffen. (Graph ist 1 mm dick und sieht
wie eine Stufe aus)

Fazit: Wie kann man am Genauesten anhand eines vorliegenden
I(t)-Diagrammes, bei gegebenem Widerstand, die Induktivitàt der
verbauten Spule bestimmen?


Vielen Dank für die Antworten, ihr seid echt klasse.

Liebe Grüsse,
Markus
 

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#1 Helmut Wabnig
20/04/2009 - 13:09 | Warnen spam
On Mon, 20 Apr 2009 12:53:41 +0200, Markus Michael Rau
wrote:

Ich habe folgendes Problem. Ich habe ein I(t)-Diagramm und soll daraus
bei gegebenem Widerstand die Induktivitàt einer Spule ablesen. Es
handelt sich um einen Einschaltvorgang; und außer der Spule, der
Stromquelle und einem Widerstand sind keine weiteren Bauteile in der
Schaltung verbaut.

Ich habe die Induktivitàt der Spule schon rechnerisch bestimmt, damit
jeder eine Vorstellung von diesem Graphen hat.

OE
I(t)0*(1-e^(-(0.12/0.04)*t))


Meine Frage ist nun, wie ich nun am geschicktesten die Induktivitàt
"ablese".

Mir sind zwei Möglichkeiten eingefallen, einmal über die Zeitkonstante
oder über die Steigung im Zeitnullpunkt. Ich habe beides ausprobiert,
erhalte aber immer Werte um die 0.03. Wenn ich ein bisschen am Ergebnis
"schraube", großzügig ablese und danach noch ein bisschen runde und
danach 10% Fehlertoleranz nehme, komme ich auf die 0.04 ;-)
Aber das ist ja nicht Sinn der Sache.

Man muss noch anmerken, dass ich ein ziemlich ungenaues Diagramm
vorliegen habe; die saarlàndischen Schulverlage haben sich mal wieder
selbst in Sachen Genauigkeit übertroffen. (Graph ist 1 mm dick und sieht
wie eine Stufe aus)

Fazit: Wie kann man am Genauesten anhand eines vorliegenden
I(t)-Diagrammes, bei gegebenem Widerstand, die Induktivitàt der
verbauten Spule bestimmen?


Vielen Dank für die Antworten, ihr seid echt klasse.

Liebe Grüsse,
Markus



ich versteh nicht?

Du hast eine Kurve BERECHNET mit den ominösen 0,04 im Tau.
Und reverse-engineered kommst nicht auf die 0,04?

Vielleicht solltest die Kurve größer plotten?
Und den Bleistift spitzen.
Weil sonst gibts das nicht.

Eine graphische Auswertung müßte auf halblogarithmischem Papier
eine Gerade ergeben, wenn ich mich nicht irrre.
Das wàre sicher besser.

Ansonsten über die Amplitude:
Nach 1 Tau ist die Kurve um soundsoviel Prozent gewachsen oder
gefallen.
Nach 2 tau soviel und nach 3 tau sounsoviel.

Keinesfalls kannst den Winkel per Tangente im Nullpunkt bestimmen,
das ist zu fehleranfàllich

w.

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