Anfang 2010: Neue Intel-Prozessoren mit integriertem Grafik-Chip (Multi-Chip) und Linux-Unterstuetzung

13/11/2009 - 16:28 von Andreas Borutta | Report spam
Moin,

Anfang 2010 sollen neue Intel-Prozessoren angeboten werden, wo ein
Grafik-Chip integriert ist (Multi-Chip).
Vermutlich benötigen Systeme mit solchen Prozessoren deutlich weniger
Energie im Leerlauf als bisher übliche Systeme.

Ich kann überhaupt nicht einschàtzen, wie lange es dauern wird, bis
für solche Hardware Linux-Treiber verfügbar sind.

Was sagt die Glaskugel von Euch Kennern dazu?

Dauert sowas - Eurer Erfahrung nach mit vergleichbaren
Neuerscheinungen - wenige Wochen oder viele Monate?

Zur Zeit scheint 45W im Leerlauf die untere Grenze bei ATX-Boards zu
sein. Dieser Wert wurde von der c't bei einem AMD-Komplettsystem
gemessen (also mit HDD):
MSI 785GM-E51
AMD Athlon II X2 240
Grafik onboard

Als Gerüchte habe ich gelesen (weiß nicht mehr wo), dass mit dem neuen
Intel 30W im Leerlauf möglich sind.

Andreas
Kubuntu 9.10
 

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#1 Thomas Bächler
13/11/2009 - 17:10 | Warnen spam
Andreas Borutta schrieb:
Moin,

Anfang 2010 sollen neue Intel-Prozessoren angeboten werden, wo ein
Grafik-Chip integriert ist (Multi-Chip).
Vermutlich benötigen Systeme mit solchen Prozessoren deutlich weniger
Energie im Leerlauf als bisher übliche Systeme.

Ich kann überhaupt nicht einschàtzen, wie lange es dauern wird, bis
für solche Hardware Linux-Treiber verfügbar sind.

Was sagt die Glaskugel von Euch Kennern dazu?

Dauert sowas - Eurer Erfahrung nach mit vergleichbaren
Neuerscheinungen - wenige Wochen oder viele Monate?



Die CPU wird sicherlich schon Wochen bis Monate vor Markteinführung
unterstützt sein. Sofern die Grafik von Intel selber ist ([1]) und von
der Struktur entsprechend große Ähnlichkeit mit den bestehenden
Intel-Chipsàtzen hat, ist es auch hier möglich dass sie bei
Markteinführung unterstützt ist - zumindest in den Bleeding-Edge
Versionen des drm-intel Kernels, libdrm und intel-xorg-Treiber. Dazu
solltest du evtl. die intel-gfx Mailingliste verfolgen.



[1] Negativbeispiel hierzu: Der "Intel GMA500" ist ein Chip der nicht
von Intel ist, und der nicht mit dem intel-OpenSource-Treiber
funktioniert und das wohl auch nie wird. Es gibt wohl einen Binary-Blob,
der aber angeblich nicht funktioniert. Das ist àrgerlich, weil man sich
darauf verlàsst dass beim Kauf von "Intel G(M(A)) *" Linux-Unterstützung
gegeben ist - in diesem Fall würde man gegen die Wand laufen.

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