Ansteuerung regelbarer AC-Motor

13/02/2009 - 22:02 von Thomas Langhammer | Report spam
Hallo,

ich versuche gerade, einen geregelten AC-Motor (230V) für eine andere
Anwendung zu recyceln.

Der Motor hat 3 Wicklungen und ist bürstenlos. In der "richtigen" Anwendung
(geregelte Pumpe) wird er durch einen Controller vermutlich per
Phasenanschnitt angesteuert. Die vereinfachte Schaltung sieht so aus:
http://www.bilder-hochladen.net/fil...pg-nb.html
L1, L2 und L3 sind die Motorwicklungen (die Widerstandsangaben sind die
gemessenen Gleichstromwiderstànde). C1 ist ein MP-Kondensator mit 4µF.
Es ist weiterhin jeweils ein Nulldurchgangsdetektor vor und nach C1 (bezogen
auf N, vermutlich zur Synchronisation der Triac-Zündimpulse), und ein
Stromdetektor in Serie zu L1 (vermutlich zur
IST-Drehzahlbestimmung)geschaltet.

Gibt es einen üblichen Namen oder eine Beschreibung für diese Schaltungsart?

Der (momentan maskenprogrammierte) Controller ließe sich leicht durch einen
pinkompatiblen Flashcontroller ersetzen, dann könnte man sogar die
eingebaute Platine weiter verwenden. :-)
Aber dazu müßte ich wissen, wie ich die 4 Triacs zeitlich ansteuern muß, um
den Motor in der Drehzahl zu regeln... gibt es dazu irgendwelche
Beschreibungen?

Meine bisherigen Vermutungen sind, daß T1 und T2 die Drehrichtung festlegen,
und über T4 per Phasenanschnitt die Leistung bestimmt werden kann. Aber
wozu wàre dann T3 da?


Tom
 

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#1 h.kusnierz
15/02/2009 - 17:06 | Warnen spam
On 13 Feb., 22:02, Thomas Langhammer
wrote:
Hallo,

ich versuche gerade, einen geregelten AC-Motor (230V) für eine andere
Anwendung zu recyceln.

Der Motor hat 3 Wicklungen und ist bürstenlos. In der "richtigen" Anwendung
(geregelte Pumpe) wird er durch einen Controller vermutlich per
Phasenanschnitt angesteuert. Die vereinfachte Schaltung sieht so aus:http://www.bilder-hochladen.net/fil...pg-nb.html
L1, L2 und L3 sind die Motorwicklungen (die Widerstandsangaben sind die
gemessenen Gleichstromwiderstànde). C1 ist ein MP-Kondensator mit 4µF.
Es ist weiterhin jeweils ein Nulldurchgangsdetektor vor und nach C1 (bezogen
auf N, vermutlich zur Synchronisation der Triac-Zündimpulse), und ein
Stromdetektor in Serie zu L1 (vermutlich zur
IST-Drehzahlbestimmung)geschaltet.

Gibt es einen üblichen Namen oder eine Beschreibung für diese Schaltungsart?

Der (momentan maskenprogrammierte) Controller ließe sich leicht durch einen
pinkompatiblen Flashcontroller ersetzen, dann könnte man sogar die
eingebaute Platine weiter verwenden. :-)
Aber dazu müßte ich wissen, wie ich die 4 Triacs zeitlich ansteuern muß, um
den Motor in der Drehzahl zu regeln... gibt es dazu irgendwelche
Beschreibungen?

Meine bisherigen Vermutungen sind, daß T1 und T2 die Drehrichtung festlegen,
und über T4 per Phasenanschnitt die Leistung bestimmt werden kann. Aber
wozu wàre dann T3 da?

Tom



Ja, das ist eine Grundvoraussetzung, über die du informiert sein
müsstest. Du musst die 4 Triacs hintereinander schalten und die
Widerstànde so berechnen, daß der zu schnell werdende Triac seinen
Überschuss an den langsamsten Triac abgibt. Wenn du auf diese Weise
arbeitest kommt es technisch bedingt zur Selbstzerstörung des ganzen.
Dieses kannst du aber leicht verhindern, in dem du vor allen Triacs
noch einen Molukularwàchter schaltest, welcher die überschüssige Kraft
in Wàrme umwandelt. Auf diese Art und Weise kommst du einem
Selbstlàufer sehr nahe im Fluss der Moleküle.

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