Anteil der Meere an der Abbremsung durch den Mond

11/02/2013 - 16:03 von Benno Hartwig | Report spam
Die Gezeitenkràfte, mit denen der Mond auf die Erde
wirkt, bremsen die Erddrehung ja allmàhlich ab.
Gut sichtbar für jeden wirkt sich das auf die Wassermassen
aus, aber auch das feste und flüssige Gestein der Erde
wird ja regelmàßig 'durchgeknetet'.

Weiß jemand, welchen (vermutlich sehr kleinen) Anteil
die Wechselwirkung auf nun gerade die Wassermassen
diese 'Mondbremse' hat?
Würde die Erde kaum langsamer in ihrer Rotation gebremst
werden, wenn es auf ihr gar kein Wasser gàbe?

Benno
 

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#1 Uwe Hercksen
11/02/2013 - 18:08 | Warnen spam
Benno Hartwig schrieb:

Die Gezeitenkràfte, mit denen der Mond auf die Erde
wirkt, bremsen die Erddrehung ja allmàhlich ab.
Gut sichtbar für jeden wirkt sich das auf die Wassermassen
aus, aber auch das feste und flüssige Gestein der Erde
wird ja regelmàßig 'durchgeknetet'.

Weiß jemand, welchen (vermutlich sehr kleinen) Anteil
die Wechselwirkung auf nun gerade die Wassermassen
diese 'Mondbremse' hat?
Würde die Erde kaum langsamer in ihrer Rotation gebremst
werden, wenn es auf ihr gar kein Wasser gàbe?



Hallo,

messen kann man zwar wie die Erde langsamer rotiert, aber nicht ob das
Wasser oder das Gestein dabei den grösseren Einfluß hat.
Will man das durch ein mathematisches Modell im Rechner bestimmen müsste
man die Ozeane mit ihrer lokal sehr unterschiedlichen Tiefe sehr genau
modellieren, dazu die Strömungseigenschaften des Grundes, aber auch die
lokalen Eigenschaften des Gesteins. Über die Eigenschaften des
Erdinneres tiefer als jedes Bohrloch weiß man aber viel zu wenig. Wenn
das Modell zwar die richtige Abbremsung liefert ist trotzdem nicht
sicher ob der Anteil von Wasser und Gestein dabei stimmt.

Bye

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