Apple-Hotline nicht nur dumm, sondern auch daemlich?

03/08/2012 - 14:47 von Komforttriebwagen | Report spam
Seid gegrüßt,

der Löwe in einem MacBookPro8,3 (Panikkauf, 17 Zoll, wissenschon) soll
den Berg besteigen.

Die Bedingungen des Uptodate-Programms (qualifiziertes Modell,
Kaufdatum, autorisierter Hàndler) scheinen erfüllt.

Bei der Beantragung des kostenlosen Updates über die Webseite wird ein
Scan der Kaufrechnung verlangt. Done. "Weitere Prüfung notwendig". Nach
72 Stunden keinerlei Reaktion. Hotline nennt eine E-Mail-Adresse, der
man den Sachverhalt schildern soll. Done. Nach 48 Stunden weder eine
Eingangsbestàtigung noch irgendeine Stellungnahme.

Hotline nach langem Palaver (die Wartemusik ist Körperverletzung): "Sie
haben nicht bei einem autorisierten Hàndler gekauft. Selber schuld".

Der nàmliche Hàndler, dessen Name gewisse Ähnlichkeiten mit einem
größeren amerikanischen Fließgewàsser hat, ist hierüber merklich
verstimmt und verspricht zu helfen. Man war durchaus interessiert, den
Namen des Hotliners zu erfahren. Und bisweilen bin ich ja sehr
ausführlich bei meinen Notizen.

Stay tuned. :-)

(Und Apple, ich habe Euch gewarnt: Unzufriedene Kunden sind viel
redseliger als zufriedene.)


Grüße
Klaus
"Spiele wie in Bochum, bei denen das gesamte Publikum 90 Minuten
klatscht, singt, brüllt und niemals an die Lachshàppchen in der
Pause denkt, wird ein Spieler von Bayern München vermutlich
niemals erleben." (Süddeutsche Zeitung, 27. Mai 2011)
 

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#1 Patrick Kormann
03/08/2012 - 15:09 | Warnen spam
Am 03.08.12 14:47, schrieb Klaus Behrendt:

(Und Apple, ich habe Euch gewarnt: Unzufriedene Kunden sind viel
redseliger als zufriedene.)



Deine überschrift hat mich grad extrem angesprochen...
Weil mein Applecare bald ablàuft, wollte ich meinen iMac und mein
MacBookPro noch mal reparieren lassen.
Ich habe ne schöne Liste an Fehlern der Geràte, man könnte sowas SO
einfach per E-Mail handeln, aber nein, geht ja nur telefonisch.

Nun sitz ich ja in Spanien.
Ich habe die nette Dame angeschrieben, die mir geholfen hat ein
MacBookPro mit CH Tastatur in Spanien zu kriegen, dann ich hatte keine
Lust das auf Spanisch durchzuboxen (und mein Spanisch ist besser als
deren Englisch im Allgemeinen). Sie meinte, kein Problem, sie verbinde
mich dann mit einem deutschsprachigen AppleCare.

Dann hab ich mich ne halbe Stunde mit nem brummeligen Applemitarbeiter
rumgeàrgert... Mein iMac Display flackert z.B. schon die ganze Zeit, ich
mach ihn darauf aufmerksam, dass ich alle Firmwareupdates, die mir
bekannt sind eingespielt habe, lasse mir aber die Links schicken und
versuche sie nochmal einzuspielen (schlàgt natürlich fehl). Als ich ihm
den Rest der Fehlerliste durchgeben will tut er schon komisch, als ob es
ihn nicht so richtig interessieren würde. Irgendwann merke ich, dass er
eigentlich eher Softwaresupport geben will und Hardwaredefekte ihn nur
interessieren, wenn Apple das Geràt abholen làsst. Er hofft aber immer
noch, dass ich das Geràt selbst einem aut. Dienstleister bringe und den
dann nerve.
Naja, egal, irgendwann haben wir die Liste durch (immer mit ziemlich
seltsamen Kommentaren etc.). Dann soll ich ihm die Adresse angeben. Die
müsse aber in der Schweiz sein. Schweiz? HÎ Ich sitz in Spanien.
Das ginge nicht. Keine Chance über sie.
Toll. Und dafür mehr als 30 Minuten unfreundliche und teilweise abstruse
Belehrungen ('was, Sie haben die Festplatte formatiert, ja dann haben
sie das Firmwareupdate ja nicht mehr drauf'...) und dabei kam das
MacBook Pro noch nicht mal zur Sprache.

Ich glaub ich leb einfach mit den Fehlern.

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