[ars technica] ArsTechnica Review -- was meint ihr?

29/10/2007 - 13:22 von spamfalle | Report spam
OK. Let's go.
Ich hatte oft genug deutlich gemacht, auf .5 zu warten. Das hàlt mich
natürlich nicht davon ab diverse Dinge schon einmal vorzulesen, meine
mögliche Vorfreude etwas an- bzw. aufzuwàrmen.

ArsTechnica hat ein Review zu 10.5 Leopard geschrieben und für mich als
Laien ist es ein gelungenes Review welches von den Oberflàchlichkeiten
abseits einer GUI absieht und Dinge wie UserInterface, Kernel und
anderes jemanden wie mir einigermaßen gut erklàrt -- soweit der
Fachsprache màchtig und ohne die Option die Inhalte auf Wahrheitsgehalt
zu prüfen.
<http://arstechnica.com/reviews/os/m...-5.ars>

Ich möchte eine Diskussion anstoßen in welcher die Aussagen und
Behauptungen auf eben jenen Gehalt geprüft und möglicherweise erweiteret
werden, kann jedoch nur mit oberflàchlichen Fragen anfangen -- in der
Hoffnung mehr Tiefe zu erreichen.


Kernel:
- soll angeblich nicht unbedingt schneller geworden sein (wie das ganze
OS), aber dafür doch einige Änderunge in der Verwaltung des virtuellen
Speichers bekommen haben, ebenso wie die Neuerung Prozesse in einer
eigenen "Sandbox" abzuspielen ("...is based on mandatory access control
(yet another "MAC" acronym that's not short for "Macintosh"))".

* Was bedeutet das genau? Wann wird ein Prozess in dieser Sandbox
durchgeführt, wann nicht?
* hat die verànderte virtuelle Speicherverwaltung Auswirkungen auf die
Schnelligkeit der visuellen Rückmeldung bei Anwendungen (Abgekürzt:
weniger Beachbàlle?)

[Den Abschnitt mit 64-bit vs. 32-bit habe ich mangels Hintergrundwissen
kaum verstanden -- nur um vorzubeugen, ich hàtte andere tolle Dinge
unterschlagen]

FileSystem:
- Die Beschreibung von FSEvents hört sich an als ob das Filesystem jetzt
um einiges stabiler bzw. zuverlàssiger stehen kann.
Ich leite das z.B. aus folgender Beschreibung ab: "If any other program
wanted to observe all file system events, it would have to do the same
thing: launch at boot time and stay running forever. Oh, and never
crash, because even a process that immediately relaunches itself after a
crash may miss some events during the time that it's down; /dev/fsevents
waits for no process." Deutlicher in einer Aussage: "The answer is that
solving the problem of the constantly running client also makes many
other problems disappear. Here's how FSEvents does it."

[Das ist wohl im Besonderen ein Thema welches Thomas begeistern könnte.
Mein Bauchgefühlt sagt mir weiterhin, dass da auch Time Machine von
profitiert, wenn es nicht sogar darauf basiert]

Schön auch, dass Spotlight anscheinend von FSEvents profitiert. Ja, auch
ich kenn den Absturz des 'mds'. So etwas sollte unter 10.5 wohl der
Vergangenheit angehören(?).


CoreAnimation:
Das Prinzip bzw. der Hintergrund für die Einführung dieser Idee ist IMO
von John Siracusa sehr plausibel erklàrt worden. Kurze Schlussfolgerung
meinerseits: das ist also der Grund warum die Leute am Anfang
herumjammern, dass diverse Tools nicht (mehr) funktionieren? Weniger
Hacks sind in Zukunft notwendig und Zusatztools von dritter Seite
könn(t)en (noch) zuverlàssiger laufen wenn sie sich an dem Mutterschiff
auch untertànigst andocken?!

[Metadata, ASLR]
Hui! So wenig ich verstehe, so interessant macht die Beschreibung das
neue Release.

Finder:
Nunja. Endlich, die erhofften Verànderungen.
Frage: stimmt es wirklich was John Siracusa dort schreibt, "The dreaded
beach ball never appears during this exercise."?

Spotlight:
Uaah! Neues Interface für die Suche und "nested boolean logic is finally
supported". OK, ihr werdet mich mit dem Terminal prügeln, aber ich finde
das toll.

Trivia und Nicht-Trivia:
* "I'm cautiously optimistic that 10.5.0 won't be a repeat of the 10.4.0
experience"
Noch jemand der mir das Update unbedingt schmackhaft machen möchte. ;-)
* die Einstellungen für das Netzwerk sind wirklich um einiges
Übersichtlicher
* der Guest Account ist IMO eine kleine, aber feine Erweiterung. Ich
wünsche mir so etwas auch für meine Airport-Station wenn jemand zu
Besuch kommt. Dieser Gastzugang könnte auch ein gute Umgebung sein um
einmal fix Probleme durchzutesten, ohne große Platzverschwendung. Fein.


Jetzt kommt ihr (hoffentlich)...
 

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#1 Oliver Prygotzki
29/10/2007 - 13:33 | Warnen spam
Clemens Beier schrieb:

ArsTechnica hat ein Review zu 10.5 Leopard geschrieben und für mich als
Laien ist es ein gelungenes Review welches von den Oberflàchlichkeiten
abseits einer GUI absieht und Dinge wie UserInterface, Kernel und
anderes jemanden wie mir einigermaßen gut erklàrt -- soweit der
Fachsprache màchtig und ohne die Option die Inhalte auf Wahrheitsgehalt
zu prüfen.
<http://arstechnica.com/reviews/os/m...-5.ars>



Bezüglich Time Machine & großen Datenbankdateien schreibt John Siracusa unter
<http://arstechnica.com/reviews/os/m...uences>:

| The smallest unit of data that Time Machine will backup is an individual
| file. That means that if you change one byte in a 10GB file, that entire
| 10GB file needs to be copied to the backup volume. [...]
|
| But how often does that happen? Sure, it's a worst case scenario for a
| file-level backup system like Time Machine, but isn't it rare to
| repeatedly modify a small portion of a giant file? Well, it depends. I can
| think of two instances that will bite many thousands of Mac users.
|
| First, if you use Microsoft Entourage, your e-mail is kept in a single,
| large database file. Mine is about 2GB. Most people get new e-mail every
| day. Ugh.
|
| Second, if you use any sort of virtualization software like VMware or
| Parallels, each virtual machine hard disk image is a multi-gigabyte file
| that changes pretty much every time you use the VM. Double ugh.

Als Benutzer des Mailprogramms Thunderbird wàre auch davon betroffen
und kann mir lebhaft vorstellen, wie schnell eine Time Machine-Festplatte
bei stündlichen Backups vollàuft.

Nebenbei: Gibt's eigentlich mittlerweile einen Spotlight-Importer für Thunderbird?

Oliver

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