ART: Berg und Tal und die Gleichzeitigkeit

07/12/2007 - 14:51 von Benno Hartwig | Report spam
Nach der SRT ist es durchaus möglich festzulegen,
was es bedeutet, dass in _einem_ Inertialsystem
zwei Ereignisse A und B an Orten O(A) und O(B)
gleichzeitig geschehen.

Ist sowas eigentlich nach der ART auch sinnvoll
festlegbar für 2 Ereignisse C und D, wobei C
im Tal und D auf einem Berg stattfinden soll?
Wodurch ist da ggf. Gleichzeitigkeit festgelegt,
z.B. für einen Beobachter im Tal?
Und haben Beobachter auf dem Berg und im Tal hier
gleiche Vorstellungen von Gleichzeitigkeit?

(letzteres vermute ich erstmal nicht, da nach
der SRT gegeneinander bewegte Beobachter ja auch
unterschiedliche Ansichten von gleichzeitigen
Ereignissen haben.)

Benno
 

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#1 Kurt Bindl
07/12/2007 - 15:14 | Warnen spam
Benno Hartwig wrote:
Nach der SRT ist es durchaus möglich festzulegen,
was es bedeutet, dass in _einem_ Inertialsystem
zwei Ereignisse A und B an Orten O(A) und O(B)
gleichzeitig geschehen.

Ist sowas eigentlich nach der ART auch sinnvoll
festlegbar für 2 Ereignisse C und D, wobei C
im Tal und D auf einem Berg stattfinden soll?
Wodurch ist da ggf. Gleichzeitigkeit festgelegt,
z.B. für einen Beobachter im Tal?
Und haben Beobachter auf dem Berg und im Tal hier
gleiche Vorstellungen von Gleichzeitigkeit?

(letzteres vermute ich erstmal nicht, da nach
der SRT gegeneinander bewegte Beobachter ja auch
unterschiedliche Ansichten von gleichzeitigen
Ereignissen haben.)




Vielleicht dies hier als Einstimmung.

- Steinewerferei

Bei der Steinewerferei gibt es eine Uhr beim Rathaus unten im Tal.
Diese Rathausuhr schwingt mit einer Frequenz von irgendwo bei 1 Mhz.
Sie hat einen Teiler eingebaut,
dieser teilt den Oszillatortakt durch 1000 000

Dieser Takt wird Sekunde genannt.

Dieser Takt wird mit einer Leitung zum Steinewerfer,
welcher einen ausreichenden Vorrat an Steinen hat,
hochgebracht.
Der Taktpuls wird dem Steinewerfer signalisiert.
Alternativ kann er auch den Zeiger der Rathausuhr einsehen.

Pro Takt, also jede Sekunde, wirft er einen Stein ins Tal runter.
Dies kullern immer gleich bis zur Uhr hinunter.

Sich erholende Wandere können auf den einzigen Zeiger
der Rathausuhr, welcher von den Sekundenimpulsen
weitergesetzt wird, schauen.

Sie berichten abends dass im Sekundentakt Steine
an ihnen vorbeigekommen sind.
Immer gleich,
immer einer pro Sekunde.

Meine Behauptung ist nun so:
- es wird der Rathausuhrzeiger im Sekundentakt weitergesetzt
- es werden im Sekundentakt Steine abgeworfen
- es kommen im Sekundentakt Steine an den Wanderern vorbei
- es kommen im Sekundentakt Steine unten bei der Uhr an

Um dies zu beweisen wird ein Zàhler verwendt.
Dieser Zàhler hat zwei Eingànge.
es sind:
a' der Oszillatortakteingang für den Oszilltortakt
der Uhr beim Rathaus von 1 Mhz
b' der Ereigniseingang

Der Zàhler kann überall dahin gebracht werden wo er messen soll.
Dazu verwendet er eine Schleppleitung die ihm die Oszillatorschwingung
der Uhr bereitlegt.
Alternativ kann er auch den einzigen Zeiger der Rathausuhr fernablesen
und daraus seinen internen 1 Mhz-Oszillator synchronisieren.

Der Eingang (b) wird genutzt um die Ereignisse einzubringen.
Um zu signalisieren das ein Stein
- abgeworfen wurde
- vorbeigekommen ist
- angekommen ist.

Er zeigt die Anzahl von Oszillatortakten an die sich
zwischen zwei Ereignissen angesammelt haben.

Er zeigt immer und überall die Zahl 1000 000 an,
also eine Sekunde.
- END -


Kurt

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