Asteroid Explorer "Hayabusa2" mit Lithium-Primärbatterien von Panasonic ausgerüstet

05/03/2015 - 22:29 von Business Wire
Asteroid Explorer
Asteroid Explorer

Panasonics Lithium-Primärbatterien wurden in die Asteroiden-Forschungssonde “Hayabusa2”* eingebaut, die am 3. Dezember 2014 auf ihre lange Reise startete. Dieses Mal nahm die Sonde drei Modelle der BR**-Serie von zylindrischen Lithium-Primärbatterien (BR-A, BR-1/2AA und BR-C) mit extrem langer Lebensdauer auf ihrem Weg ins All mit. Der gleiche Batterietyp wurde vorher bei der Sonde “Hayabusa” verwendet, die 2010 zur Erde zurückkehrte. Dieses Mal werden die Batterien zur Unterstützung der Mission von “Hayabusa2” verwendet, bei der sie auf eine sechsjährige Hin- und Rückreise von 5.240.000.000 Kilometern geschickt werden und als Energiequelle für vier Instrumente dienen - ein Bakensignal-Transmitter zum Auffinden der “Rückkehrkapsel”, die Partikelproben von einem Asteroiden zur Erde mitbringt, ein Impactor zur Schaffung eines künstlichen Kraters (Vertiefung) zum Einsammeln von Untergrundmaterial des Asteroiden, eine ausfahrbare Kamera zum Filmen der Schaffung des künstlichen Kraters durch den Impactor und ein Messinstrument für die Flugdaten der Rückkehrkapsel bei ihrem Wiedereintritt in die Atmoshpäre.

BR series cylindrical lithium primary batteries mounted in "Hayabusa2" (Photo: Business Wire)

BR series cylindrical lithium primary batteries mounted in "Hayabusa2" (Photo: Business Wire)

Über die Batterien von Panasonic
http://industrial.panasonic.com/ww/products/batteries

“Hayabusa2” ist der Nachfolger von “Hayabusa”, der erfolgreich den Asteroiden Itokawa (Asteroid vom Typ S) erforscht und Partikelproben gesammelt hat. Die Mission von “Hayabusa2” ist es, einen Asteroiden vom Typ C zu erforschen, von dem angenommen wird, dass er organische Materie und Wasser enthält, und Partikelproben zur Erde zurückzubringen. Mit der Installation des “Impactor” zur Schaffung eines künstlichen Kraters wird die Sonde auch versuchen, zusätzlich zu den Partikelproben von der Oberfläche Untergrundmaterial von dem Asteroiden einzusammeln.

Bei “Hayabusa” hatten die zylindrischen Lithiumbatterien der Panasonic-BR-Serie ihre Leistungsfähigkeit selbst nach dem Langzeit-Raumflug von mehr als sieben Jahren ab Start beibehalten, konnten zur Übertragung der Bakensignale zur Anzeige der Landeposition der Rückkehrkapsel von “Hayabusa” verwendet werden und trugen so zum schnellen Wiederauffinden der Kapsel nach ihrem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre im Juni 2010 bei. Die Lithium-Primärbatterien der BR-Serie nutzen Graphitfluorid an der positiven Elektrode, das eine lange Lebensdauer gewährt und zudem eine weite Spanne an Betriebstemperaturen bei geringer Selbstentladerate abdeckt. Ihre hohe Zuverlässigkeit trug zum sicheren Wiederauffinden der “Hayabusa”-Kapsel in der australischen Wüste bei und ermöglichte ihren Einsatz für eine weit größere Reihe von Aufgaben bei “Hayabusa2”, wodurch sie einen wesentlichen Beitrag zur Durchführung der Mission leisten können.

*: Auf ihrer Mission soll “Hayabusa2” Material erforschen, das die Entstehung von Planeten und die dabei beteiligten Wachstumsprozesse begünstigt hat, um den Ursprung und die Entwicklung des Sonnensystems, der Erde und des Lebens zu verstehen. Bei dieser Gelegenheit wird die Sonde die Landschaft, die innere Struktur, die Gravitation und die chemische Zusammensetzung des Asteroiden 1999 JU3 (Asteroid vom Typ C) beobachten, von dem angenommen wird, dass er neben seinen mineralischen Bestandteilen Wasser und organische Materie enthält, und Materialproben zurückbringen. “Hayabusa2” wurde am 3. Dezember 2014 gestartet. Sie wird etwa im Frühsommer 2018 am Asteroiden ankommen und diesen Ende 2019 wieder verlassen, um Ende 2020 zur Erde zurückzukehren.

**: Die Lithium-Primärbatterien der BR-Serie verwenden Graphitfluorid für die positive Elektrode und Lithium für die negative Elektrode. Sie zeichnen sich durch die hohe Nennspannung von 3 V, ihre lange Lebensdauer, ihren weiten Betriebstemperaturebereich (-40 °C bis 85 °C) und ihre Zuverlässigkeit aus. Sie dienen auch als Hauptenergiequelle für verschiedene Messinstrumente wie Gaszähler mit zehnjähriger Wartungsfreiheit, als Memory Backup-Stromquelle und in Fahrzeugausüstungen wie ETC und schlüsselfreiem Zugang.

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