Astronomiegeschichte ... Ptolemäus, Galilei und der Mond

19/04/2008 - 21:03 von Thomas Richter | Report spam
Hallo,

nachdem Galilei 1609 sein neues Teleskop auf den Mond richtete,
zeigte er, daß er "voll von Löchern", d.h. unregelmàßig war und nicht
vollkommen, wie es Ptolemàus postulierte. Spàter "kartierte" er den
Mond und fand dann auch noch Sonnenflecken. Das alte Bild
perfekter Kugeln wankte ...

Nun war doch jedem damaligen Astronomen, der den Mond kritisch
betrachtete, sicherlich seine bereits mit bloßem Auge erkennbare
Beflecktheit aufgefallen. Das war doch an sich schon ein Widerspruch
zu Prolemàus.

- mirabilis est -

cu
Thomas
 

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#1 Richard Vetter
20/04/2008 - 13:03 | Warnen spam
Thomas Richter schrieb

nachdem Galilei 1609 sein neues Teleskop auf den Mond richtete,
zeigte er, daß er "voll von Löchern", d.h. unregelmàßig war und nicht
vollkommen, wie es Ptolemàus postulierte. Spàter "kartierte" er den
Mond und fand dann auch noch Sonnenflecken. Das alte Bild
perfekter Kugeln wankte ...
Nun war doch jedem damaligen Astronomen, der den Mond kritisch
betrachtete, sicherlich seine bereits mit bloßem Auge erkennbare
Beflecktheit aufgefallen. Das war doch an sich schon ein Widerspruch
zu Prolemàus.



"Vollkommen" bezog sich vermutlich auf die Kreisform bzw. "Rundheit",
d.h. der Rand des Mondes war bei Galileis genauerer Betrachtung eben
keine (runde) Linie, sondern gezackt.

Gruß,
Richard

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