Asus EN9600GT + Iiyama E2403WS + HDMI = Problem

20/08/2008 - 16:03 von Sebastian Suchanek | Report spam
Hallo NG!

Ich habe hier eine etwas merkwürdige Hardware-Kombination stehen:

Zum einen ist da ein TFT-Monitor Iiyama E2403WS, der einen VGA- und
einen HDMI-, aber keinen DVI-Eingang besitzt.
Zum anderen wàre da eine Asus Grafikkarte EN9600GT, die - soweit ich die
magere Anleitung verstanden habe - auf beiden DVI-Ports HDMI-fàhig ist.

Die Kombination dieser beiden Geràtschaften verhàlt sich jedoch leicht
sonderbar:

1. Schließe ich den TFT mittels des DVI<->HDMI-Kabels an den ersten
DVI-Port der GraKa an, bleibt der TFT dunkel. ("No Signal")

2. TFT via DVI<->VGA-Adapter der GraKa und VGA-Kabel am ersten DVI-Port
=> geht sowohl im BIOS als auch unter WinXP.

3. TFT via Iiyama-DVI<->HDMI-Kabel am zweiten Port der GraKa: Windows
erkennt das Display und steuert es richtig an.

Derzeit habe ich nun Version 2. und 3. kombiniert und Windows so
konfiguriert, daß der zweite DVI-Port als primàre Windows-Anzeige dient
und der erste DVI-Port inaktiv ist. Auf diese Weise habe ich unter
Windows eine digitale Monitor-Ansteuerung und dennoch eine
Bildschirmanzeige z.B. im PC-BIOS.
Elegant finde ich das aber nicht. :-(

Geht das tatsàchlich nur so, oder gibt's einen Weg, den Monitor
dauerhaft *digital* am ersten DVI-Port zu betreiben?
Der Grafikkarte lag noch ein DVI<->HDMI-Adapter bei, den ich aber
mangels HDMI<->HDMI-Kabel (noch) nicht testen konnte. Bezeichnenderweise
ist der aber wie die zweite DVI-Buchse gelb, wàhrend die erste Buchse
sowie der DVI<->VGA-Adaper weiß sind. Kann die Grafikkarte evtl.
wirklich nur auf dem zweiten Port HDMI ausgeben?


Tschüs,

Sebastian

PS: Weiß jemand, ob man die internen Lautsprecher dieses Monitores
prinzipiell mit dem von der Soundkarte aus eingeschleiften digitalen
Audiosignal via HDMI füttern kann? (Das wàre ja immerhin ein Vorteil
von HDMI...)

PPS: XP dchm & dchg, f'up2 bitte beim Antworten passend setzen.
 

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#1 Arno Welzel
20/08/2008 - 21:50 | Warnen spam
Sebastian Suchanek schrieb:

Zum einen ist da ein TFT-Monitor Iiyama E2403WS, der einen VGA- und
einen HDMI-, aber keinen DVI-Eingang besitzt.
Zum anderen wàre da eine Asus Grafikkarte EN9600GT, die - soweit ich die
magere Anleitung verstanden habe - auf beiden DVI-Ports HDMI-fàhig ist.



DVI = HDMI plus Audio und optionale Verschlüsselung

D.h. man kann prinzipiell mit *jedem* DVI-Port auch HDMI ansteuern.
Einzig die Verschlüsselung für BlueRay o.Ä. und die optional
Audio-Ausgabe fehlen u.U.

Die Kombination dieser beiden Geràtschaften verhàlt sich jedoch leicht
sonderbar:

1. Schließe ich den TFT mittels des DVI<->HDMI-Kabels an den ersten
DVI-Port der GraKa an, bleibt der TFT dunkel. ("No Signal")



Du erwàhnst weiter unten einen beiliegenden Adapter. Ich würde es mal
damit versuchen. Möglicherweise erkennt die Grafikkarte das Kabel
einfach nicht zuverlàssig.

Geht das tatsàchlich nur so, oder gibt's einen Weg, den Monitor
dauerhaft *digital* am ersten DVI-Port zu betreiben?
Der Grafikkarte lag noch ein DVI<->HDMI-Adapter bei, den ich aber
mangels HDMI<->HDMI-Kabel (noch) nicht testen konnte. Bezeichnenderweise
ist der aber wie die zweite DVI-Buchse gelb, wàhrend die erste Buchse
sowie der DVI<->VGA-Adaper weiß sind. Kann die Grafikkarte evtl.
wirklich nur auf dem zweiten Port HDMI ausgeben?



Unwahrscheinlich. Ich vermute eher das Kabel als Fehlerquelle. Siehe
oben. Vermutlich wird aber nur an einer der beiden Buchsen das
Audio-Signal mit ausgegeben, das man intern an der Grafikkarte
einschleifen kann - deswegen die Farbcodierung.

PS: Weiß jemand, ob man die internen Lautsprecher dieses Monitores
prinzipiell mit dem von der Soundkarte aus eingeschleiften digitalen
Audiosignal via HDMI füttern kann? (Das wàre ja immerhin ein Vorteil
von HDMI...)



An der Soundkarte muss ein elektrischer S/PDIF-Ausgang vorhanden sein
(idealerweise intern), den Du abgreifen und mit einem zweipoligen Kabel
an den dazugehörigen Stecker auf der Grafikkarte leitest. Das ist eine
kleine, zweipolige, weiße Buchse oben auf der Platine in der Nàhe des
SLI-Anschlusses. Manchmal ist das auch nur als zweipoliger
Pfostenstecker ausgeführt. Zusàtzlich muss die Soundkarte auch in der
Lage sein, die Audiosignale im richtigen Format digital auszugeben.


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