ATmega168: Sich selbst aussperren möglich?

16/12/2013 - 03:52 von Gregor Szaktilla | Report spam
Hallo zusammen,

im Datenblatt zum ATmega168 habe ich gelesen, dass ein Reset-Signal nur
dann wirkt, wenn ein bestimmtes „Fuse-Bit“ gesetzt (oder ungesetzt) ist.
Heißt das, dass ich mich selbst „aussperren“ kann? Das der µC dann
ausschließlich für das verwendet werden kann, wofür er programmiert
wurde? Einzige Alternativen wàre die Zerstörung oder das Eingießen in
Harz. Naja, man könnte ihn dann auch essen (und noch ein oder zwei Dinge
mehr tun).

Vielleicht steht die Antwort irgendwo im Datenblatt, aber ich bin mit
dem Lesen noch nicht durch.

TIA+Gruß

Gregor
 

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#1 Hendrik van der Heijden
16/12/2013 - 08:32 | Warnen spam
Am 16.12.2013 03:52, schrieb Gregor Szaktilla:
im Datenblatt zum ATmega168 habe ich gelesen, dass ein Reset-Signal nur
dann wirkt, wenn ein bestimmtes „Fuse-Bit“ gesetzt (oder ungesetzt) ist.
Heißt das, dass ich mich selbst „aussperren“ kann?



Wenn du RSTDISBL aktivierst, ist der Reset-Eingang nur ein normaler IO-Pin.
Der Reset-Eingang ist für SPI-Programmer nötig.

Wenn du SPIEN deaktivierst, ist SPI-Programmierung gesperrt.

In beiden Fàllen kannst du den Chip mit den üblichen günstigen SPI-
Programmern nicht mehr erreichen. Mit einem parallelen "HV"-Programmer
ist das aber noch möglich und die Fuses sind korrigierbar.
HV-Programmer hat aber kaum einer und der Chip müsste dazu aus der
Originalschaltung entfernt und in den HV-Programmer eingesteckt werden.

http://www.engbedded.com/fusecalc


Hendrik vdH

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