Ätzvorlagenbelichtung in Druckerei

09/11/2007 - 22:45 von Holger Metschulat | Report spam
Hallo zusammen,

nachdem meine Projekte wegen SMD in immer feinere Dimensionen gehen,
möchte/muß ich vom Papier-Pausklar-Verfahren auf belichtete Filme
übergehen. Eine Druckerei, die mir die Filme belichtet und entwickelt,
habe ich auch schon, nur scheint das nicht so einfach zu sein:

Brauche ich Siebdruck-, Matt- oder Offsetfilme?

Wie sieht das mit der Datenanlieferung per Postscript aus, welche Layer
braucht der Filmbelichter gespiegelt und welche normal? Würde jetzt
sagen, die Platinenunterseite ungespiegelt und die Oberseite gespiegelt?

Danke schonmal,

Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: homer@stellwerke.de, http://home.arcor.de/estw
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
 

Lesen sie die antworten

#1 Michael Eggert
09/11/2007 - 23:36 | Warnen spam
Holger Metschulat wrote:

Moin!

nachdem meine Projekte wegen SMD in immer feinere Dimensionen gehen,
möchte/muß ich vom Papier-Pausklar-Verfahren auf belichtete Filme
übergehen.



Auf meinen Platinen befinden sich SMD-ICs bis DFN/QFN (die ohne Füße)
runter zu 0,5mm Pinraster und die Layouts drucke ich làssig mit einem
Epson C62 Tintenpisser auf Zweckform 2502/2503 gelatinebeschichtete
Folien. Das muss man echt gesehen haben, um zu glauben, wie fein und
wie satt schwarz das wird - absolut kein Vergleich zu Tintenstrahlern
von früher bis hin zu gleichaltrigen anderen Druckern (2004).

Ich glaube nicht, daß ich mit dem vorhandenen Vakuum-Röhrenbelichter
(Röhren 8cm über Platine -> viel seitliches Licht) sowie mit dem
Schaumàtzer (man muss die Platine zwischendrin um 90° drehen, sonst
gibts Unterschiede zwischen Làngs- und Querstrukturen) noch feinere
Ergebnisse hinbekommen könnte, egal wie gut der Film wàre.

Zur Druckerei würde ich persönlich nur gehen, wenn mir zwischen zwei
Layouts der Drucker eintrocknen würde.

Gruß,
Michael.

Ähnliche fragen