Aufladung Autobleiakku

29/11/2010 - 09:18 von Albrecht Mehl | Report spam
Da zwei Punkte nach der Lektüre der Bedienungsanleitung des
Batterieladegeràts MD 11951 von Medion offen geblieben sind, wàre ich
für Aufklàrung dankbar.

1. In der Anleitung wird gefordert, dass der Akku, falls er im Fahrzeug
ist, vor dem Anschluss des Ladegeràts abgeklemmt wird, d.h. dass die
Verbindung zur Elektrik des Autos unterbrochen wird.

Warum sollte dies nötig sein, was schadet es, wenn wàhrend des Ladens
der Akku angeschlossen bleibt? Bestehen Bedenken dagegen, den Akku
eingebaut zu lassen und zur Vereinfachung des Anschliessens durch
die Zigarettenanzündersteckdose hindurch zu laden?

2. Das Ladegeràt bietet verschiedene Arbeitsweisen, z.B. mit niedrigem
und mit höherem Strom. Zusàtzlich gibt es den "Modus 4 (Batterien 12 V,
ab 14 Ah bis 120 Ah, bei Kàlte)". Dazu in der Anleitung

Stellen Sie diesen Modus zum Laden von Batterien mit einer größeren
Kapazitàt als 14 Ah und niedriger Umgebungstemperatur ein.

Da keine weitere Erlàuterung gegeben wird:

Was ist hier wohl anders als bei der 'normalen' Ladung?

A. Mehl
Albrecht Mehl |
Veilchenweg 7 |Tel. (06151) 37 39 92
D-64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefàhr 'Wir einsam im All'
http://www.phrenopolis.com/perspect...index.html
 

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#1 Jens Fittig
29/11/2010 - 10:07 | Warnen spam
Albrecht Mehl schrieb:

Da zwei Punkte nach der Lektüre der Bedienungsanleitung des
Batterieladegeràts MD 11951 von Medion offen geblieben sind, wàre ich
für Aufklàrung dankbar.

1. In der Anleitung wird gefordert, dass der Akku, falls er im Fahrzeug
ist, vor dem Anschluss des Ladegeràts abgeklemmt wird, d.h. dass die
Verbindung zur Elektrik des Autos unterbrochen wird.

Warum sollte dies nötig sein, was schadet es, wenn wàhrend des Ladens
der Akku angeschlossen bleibt?



Das wissen wohl nur die Kaufleutelehrlinge, die die Anleitungen
schreiben. Hat wohl nur was mit Freistellung vor eventuellen
Schadensersatzforderungen zu tun. Einen logischen oder technischen
Grund gibt es nicht! Jede Lichtmaschine erzeugt mehr Störpotential und
Spannungsspitzen als so ein billiger Popellader zustande bringt!

Bestehen Bedenken dagegen, den Akku
eingebaut zu lassen und zur Vereinfachung des Anschliessens durch
die Zigarettenanzündersteckdose hindurch zu laden?



Ja!

Bei den meisten Autos geht der Zigarettenanzünder per Relais nur bei
eingeschalteter Zündung. Was widerum bei leerer Batterie dann nicht
geht. Als keine Chance darüber zu laden.

Desweiteren wirken eventuelle Spannungsspitzen eventuell direkt in das
Armaturenbrett bzw. die dortige Elektronik wie z.B. Autoradio, Navi,
Displays etc.

Wobei so ein Popelbilligstlader eh kaum Saft hat um zerstörende
Spannungen zu erzeugen. Und jede normale Autoelektronik muss solche
Spitzen verkraften können!

Die richtige Ladeüberwachung funktioniert am besten nur bei
Direktanschluss an der Batterie.

Abgesehen davon lohnt sich so eine Ladebuchse nur bei sehr wenigen
Umstànden. Z.B. Oldtimer oder Saisonfahrzeug. Jedes normale heutige
Auto muss nicht vorsorglich "nachgeladen" werden, wenn man damit
regelmàßig fàhrt. Es ist echt eine Überflüssigkeit vor dem Winter mal
vorsorlich die Batterie aufzuladen. Ein paar Kilometer Fahrt erledigt
das auch!

2. Das Ladegeràt bietet verschiedene Arbeitsweisen, z.B. mit niedrigem
und mit höherem Strom. Zusàtzlich gibt es den "Modus 4 (Batterien 12 V,
ab 14 Ah bis 120 Ah, bei Kàlte)". Dazu in der Anleitung

Stellen Sie diesen Modus zum Laden von Batterien mit einer größeren
Kapazitàt als 14 Ah und niedriger Umgebungstemperatur ein.

Da keine weitere Erlàuterung gegeben wird:

Was ist hier wohl anders als bei der 'normalen' Ladung?



bei niedriger Temperatur gelten andere Werte für den Vollzustand einer
Batterie. Und da der Lader die Temperatur der Batterie nicht selbst
messen kann muss man es ihm halt sagen dass es kalt ist.

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