Aufnahmerecorder

21/09/2009 - 00:21 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin,

mir hat heute jemand erzàhlt, wie exorbitant teuer Aufnahmerecorder in
halbwegs brauchbarer (also musikalischer) Qualitàt sind. War ich erst
einmal verblüfft: Aber da ist doch gar nichts dran...

Ja, von wegen: Für ordentlichen Rauschabstand braucht man schon einmal
gute Mikrofone, und die sind gar nicht billig, und dann kommt noch
dies und das zusammen. Aber trotzdem: Gibt's da nichts "von der
Stange", wo man vorne ein Mikro anlötet und hinten einen Speicherchip
reinschiebt, und gut?

(Nebenbei habe ich mich gefragt, was denn nun mit Mikrofonen so
schwierig ist. So ganz naiv hàtte ich mal gedacht, daß daß es da doch
làngst neue Prinzipien geben müßte, z. B. optisch: schallaufnehmende
Folie reflektiert Licht auf Fotodiode, Amplitudenschwankung wird als
Signal aufgenommen. Aber nee, nichts dergleichen gefunden - entweder
funktioniert das nicht, oder es ist wirklich noch keiner drauf
gekommen.)


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Kai-Martin Knaak
21/09/2009 - 01:05 | Warnen spam
On Mon, 21 Sep 2009 00:21:11 +0200, Ralf . K u s m i e r z wrote:

schallaufnehmende
Folie reflektiert Licht auf Fotodiode, Amplitudenschwankung wird als
Signal aufgenommen.



Wo soll die notwendige Empfindlichkeit für leise Geràusche herkommen?
Das geht nur interferometrisch. Also braucht man kohàrentes Licht zum
Beispiel aus Laserdioden und fàngt sich einen Rattenschwanz an
technischem Aufwand ein. Es beginnt schon damit, dass man für die
Interferenz mindestens zwei Oberflàchen mit optischer Qualitàt braucht.
Ein Modensprung mitten im Song wird den Aufnahmetechniker auch nicht
begeistern.
Der Showstopper dürfte aber die Tatsache sein, dass die
Übertragungsfunktion sinusförmig von der Amplitude abhàngt. Damit ergibt
sich ein àrgerliches je-lauter-desto-klirr.

<(kaiamrtin)>
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

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