Auftrieb

25/10/2008 - 17:14 von Hans Meier | Report spam
Hallo,

ich habe vor, in meine Klàrgrube eine Zisterne zu setzen.
Die vorhandene Grube hat einen Durchmesser von 2m und ist wasserdicht.
Da hinein soll eine Zisterne aus Beton mit Sockel (m00kg) gesetzt werden,
die ebenfalls wasserdicht ist.
Der Zwischenraum wird mit Splitt verfüllt. Verdràngtes Volumen 1,98m^3

Nun wird sich ja, im Laufe der Zeit, die Splittschicht um die Grube durch
Regen mit Wasser trànken, bis zum Überlauf.
Geschàtzt würde ich sagen, dass in die Hohlràume des Splittvolumen 30%
Wasser passen.
Dichte Splitt=2,8; Dichte Wasser=1

Hier eine Grafik zur Veranschaulichung:
http://img17.myimg.de/Zisterne59788.png

Welchen Ansatz nehme ich nun, um die Auftriebskraft zu berechnen, damit mir
die Zisterne nicht nach oben abhaut?

1. Wasser und Kalk sind das verdràngte Volumen und sorgen gemeinsam für den
Auftrieb. (Ungünstigster Fall)
2. Das Wasser kann theoretisch jeden Ort einnehmen und ist mit 100% des
verdràngten Volumens anzusetzen.
3. Nur das Wasser, das zwischen die Hohlràume des Splitt passt sorgt für den
Auftrieb. (Günstigster Fall)
4. Es ist irgend ein Mischmasch, der nur empirisch ermittelt werden kann.

Was würden die Experten hier sagen?
 

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#1 Ralf Kusmierz
25/10/2008 - 17:49 | Warnen spam
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begin quoting, Hans Meier schrieb:

ich habe vor, in meine Klàrgrube eine Zisterne zu setzen.
Die vorhandene Grube hat einen Durchmesser von 2m und ist wasserdicht.
Da hinein soll eine Zisterne aus Beton mit Sockel (m00kg) gesetzt werden,
die ebenfalls wasserdicht ist.
Der Zwischenraum wird mit Splitt verfüllt. Verdràngtes Volumen 1,98m^3



Volumen wovon - der Splitfüllung, des Zwischenraums oder der Zisterne?

Nun wird sich ja, im Laufe der Zeit, die Splittschicht um die Grube durch
Regen mit Wasser trànken, bis zum Überlauf.
Geschàtzt würde ich sagen, dass in die Hohlràume des Splittvolumen 30%
Wasser passen.
Dichte Splitt=2,8; Dichte Wasser=1
Hier eine Grafik zur Veranschaulichung:
http://img17.myimg.de/Zisterne59788.png
Welchen Ansatz nehme ich nun, um die Auftriebskraft zu berechnen, damit mir
die Zisterne nicht nach oben abhaut?
1. Wasser und Kalk sind das verdràngte Volumen und sorgen gemeinsam für den
Auftrieb. (Ungünstigster Fall)
2. Das Wasser kann theoretisch jeden Ort einnehmen und ist mit 100% des
verdràngten Volumens anzusetzen.
3. Nur das Wasser, das zwischen die Hohlràume des Splitt passt sorgt für den
Auftrieb. (Günstigster Fall)
4. Es ist irgend ein Mischmasch, der nur empirisch ermittelt werden kann.
Was würden die Experten hier sagen?



2 ist richtig. Lt. Zeichnung hat die Zisterne ein Volumen von ca. 1,6
m^3. Sie muß also eine Masse von wenigstens 1,6 t haben (auch leer),
wenn sie nicht in Gefahr sein soll, aufzuschwimmen. Im Entwurf ist sie
also ca. 0,5 t zu leicht. (Beachte, daß der Auftrieb vollkommen
wegfàllt, wenn das Splitbett ausgetrocknet ist - die Füllung muß dann
in der Lage sein, das Gesamtgewicht der gefüllten Zisterne tragen zu
können - sollte aber i. a. kein Problem darstellen.)


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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