Ausgleichsgerade (aber eigentlich krumm bzw umgekehrt)

14/03/2008 - 15:35 von Markus Gronotte | Report spam
Hallo zusammen,

Vor einigen Wochen hatte ich hier zu dem Thema
schonmal eine Frage gestellt aber ich komme mit
den Antworten nicht so ganz klar, deshalb erklàre
ich an dieser Stell einmal etwas genauer was ich
machen möchte.

Zunàchsteinmal existiert folgendes Diagramm:
http://home.arcor.de/markus.gronott...aneten.png

Was ich jetzt machen möchte ist folgendes:

Durch alle Planeten mit extrem dünner [1] oder gar keiner
Athmosphàre soll _in dem Diagramm_ eine
Ausgleichsgerade erscheinen.
[1] Pluto, Ceres, Mars, Markur.

Zweitens soll eine parallele Ausgleichsgerade
durch die großen und schweren Planeten [2] gehen.
[2] Neptun, Saturn, Jupiter.

Diese beiden Geraden sollten so parallel wie möglich sein.

Das Problem ist, dass die Ausgleichsfunktion eigentlich ja
keine Gerade ist, weil das Diagramm in beiden Achsen
eine logarithmische Darstellung hat.

Hier mal die Daten:

Planet; T avr in Kelvin; Durchschn. eingestrahlte Energie pro m²
Merkur 440 2280,68
Venus 343 653,19
Erde 288 341,75
Mars 210 147,23
Ceres 167 44,64
Jupiter 165 12,62
Saturn 134 3,72
Uranus 76 0,93
Neptun 72 0,38
Pluto 44 0,22

Kann das jemand Schritt für Schrit erklàren, wie man das
auch unter Excel hinkriegen kann? Die automatische
Ausgleichsfunktion bringt keine zufriedenstellenden
Ergebnisse.

Viele Grüße,

Markus
 

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#1 Ralf Muschall
14/03/2008 - 18:37 | Warnen spam
On Mar 14, 3:35 pm, "Markus Gronotte" wrote:

Durch alle Planeten mit extrem dünner [1] oder gar keiner
Athmosphàre soll _in dem Diagramm_ eine
Ausgleichsgerade erscheinen.
[1] Pluto, Ceres, Mars, Markur.

Zweitens soll eine parallele Ausgleichsgerade
durch die großen und schweren Planeten [2] gehen.
[2] Neptun, Saturn, Jupiter.



Rein sachlich sollte sowas schiefgehen, da schon Jupiter mehr
Eigenwàrme als Sonnenstrahlung hat. Die anderen Planeten haben
auch diverse Macken.

Kann das jemand Schritt für Schrit erklàren, wie man das
auch unter Excel hinkriegen kann? Die automatische



Lass Excel erstmal weg.

Du hast eine DREIspaltige Tabelle (meinetwegen eine vierte Spalte
für den Namen):

fett::Boolean Sonne::Double Temp::Double
1 165 12.62
0 44 0.22
...

und suchst eine Funktion f(fett,Sonne), welche die Form
f(fett,Sonne)=(fett?C_0:C_1)*f2(Sonne) hat.

Jetzt machst Du einfach eine Regression, in der Du f2() irgendwie
parametrisierst und C_0, C_1 mit in die zu variierenden Parameter
aufnimmst.Physikalisch sinnvoll wird das vermutlich nicht.

Ralf

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