"Ballig" löten - bekannt?

03/11/2011 - 18:42 von Thak.Hinnerk | Report spam
Hallo,

ich habe jetzt zum erstem Male gehört, das man auch "ballig" löten kann.
Was das ist? Na, statt einer Lötzinnhohlkehler auf der Lötseite einen
Ball oder Kugel auf der Lötstelle (be)lassen.

de.etc.sprache.deutsch: Schön mal gehört? Ist der Begriff auch anderswo
bekannt oder in Verwendung?

de.sci.ing.elektrotechnik: Angeblich soll diese Art der Lötung bei der
Bertriebsspannung von 1,5-3 kV eine Funken vermeiden - es wird sogar
verlangt, das die Lötzinnkugel ohne Spitzen gefertigt wird. Da ich
bisher nur bis 1kV gelötet habe ist mir dieses Aussage unbekannt bis
komisch vorgekommen - insbesonderes weil die Abstànde auf der Platine
nicht größer sind als bei 230/400V-Lötungen. Stimmt die Aussage?

Thak.
 

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#1 Botlef Desau
03/11/2011 - 18:56 | Warnen spam
Thak Hinnerk schrieb:

de.sci.ing.elektrotechnik: Angeblich soll diese Art der Lötung bei der
Bertriebsspannung von 1,5-3 kV eine Funken vermeiden - es wird sogar
verlangt, das die Lötzinnkugel ohne Spitzen gefertigt wird. Da ich
bisher nur bis 1kV gelötet habe ist mir dieses Aussage unbekannt bis
komisch vorgekommen - insbesonderes weil die Abstànde auf der Platine
nicht größer sind als bei 230/400V-Lötungen. Stimmt die Aussage?



ACK

In früheren TV-Geràten gab es ja noch die Bildröhren, die ca. 30 KV DC
Anodenspannung benötigten.

Nun gab es Geràte mit Zeilentransformator und externer Kaskade. Die
Ausgangsspannung des Trafos lag bei ca. 6 KV; die Verbindung zur Kaskade
erfolgte über eine Lötstelle. Diese sollte in Form einer Kugel ohne
irgendwelche Spitzen ausgeführt werden.

Der Begriff "ballig" ist mir aber in diesem Zusammenhang unbekannt.

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