Basisfrage zu Quantenphysik II

04/08/2011 - 21:00 von York Maier | Report spam
Ich versuche es mit einer neuen Frage:

In einem mit Gas befülltem Behàlter fliegen die Gasmoleküle herum.
Je wàrmer, je heftiger. Dabei stoßen sie zusammen, werden aber
wohl nicht zerstört, da man sonst bald kein Gas mehr im Behàlter
hàtte.

Die Gasmoleküle müssen doch wohl durch ihre Wahrschein-
lichkeitsverteilung beschrieben werden. Sie stoßen dann mit unter-
schiedlichen Wahrscheinlichkeiten mit unterschiedlichen Überlap-
pungen zusammen, so dass sie sich mit unterscheidlichen Wahr-
scheinlichkeiten in sehr verschiedene Richtungen bewegen. Es
wàre aber auch möglich, dass sie (obwohl dsich gem. der Erwar-
tungswerte aufeinander treffen müssten) ganz aneinander vorbei-
fliegen.

Wie also funktioonieren diese Zusammenstöße?

Y.
 

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#1 K.Huller
04/08/2011 - 21:17 | Warnen spam
York Maier wrote:

Ich versuche es mit einer neuen Frage:

In einem mit Gas befülltem Behàlter fliegen die Gasmoleküle herum.
Je wàrmer, je heftiger. Dabei stoßen sie zusammen,

Die Gasmoleküle müssen doch wohl durch ihre Wahrschein-
lichkeitsverteilung beschrieben werden. Sie stoßen dann mit unter-
schiedlichen Wahrscheinlichkeiten mit unterschiedlichen Überlap-
pungen zusammen, so dass sie sich mit unterscheidlichen Wahr-
scheinlichkeiten in sehr verschiedene Richtungen bewegen. Es
wàre aber auch möglich, dass sie (obwohl dsich gem. der Erwar-
tungswerte aufeinander treffen müssten) ganz aneinander vorbei-
fliegen.

Wie also funktioonieren diese Zusammenstöße?



Nach Kenntnis der Physiker unter Bewahrung von Impuls, Drehimpuls und
Energie und in sonstigen Details zufà¤llig. Dabei sorgen bei hinreichend
vielen Teilchen reine Wahrscheinlichkeitsgesetze dafà¼r, daàŸ sich
makroskopisch erfaàŸbare GröàŸen wie Druck, Temperatur und Konzentration
(ggf. chemisches Potential) bilden, deren Verhalten sich sich (zumindest in
hinreichender Nà¤he zum Gleichgewicht) hinreichend(!) genau mit
deterministischen Modellen erfassen là¤àŸt. Da wir selber makroskopische
Systeme aus ca. 10^24 Teilchen sind, haben wir uns an
solchen 'Determinismus' gewöhnt, finden das Zufallselement in der
Quantenmechanik 'seltsam', und versuchen stà¤ndig, den Determinismus in die
Mikrowelt hineinzuprojizieren.

Die Gasthermodynamik ist ein gut geeignetes Gebiet, sich von einschlà¤giger
Mystik freizumachen, weil man die bekannten (deterministischen) Gasgesetze
aus klassischer Mechanik ableiten kann, in der die Teilchen als ideal
elastische Kugeln betrachtet werden und die ZusammenstöàŸe zwischen ihnen
als zufà¤llig.

GruàŸ
Knut

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