Bauteilewerte für Labornetzgerät?

28/04/2010 - 11:21 von ComCom | Report spam
Hallo Experten,

ich habe schon lànger die Platine für ein Labornetzgeràt herumliegen
(Funkschau, 1984). Ich möchte das Geràt mir endlich mal aufbauen, weil
ich alle Teile in der Bastelkiste habe. Hier ist die Schaltung:

http://www3.pic-upload.de/28.04.10/xalr3ax72hz.jpg

Es gibt Differenzen zwischen Schaltbild, Stückliste und
Bestückungsplan. Mir geht es um C13, C14 und D5 (rote Kreise). Die
Bauteile werden wie folgt angegeben:


C13--100nF-10nF10nF

C14--100nF-10nF10nF

D5-30V--33V-30V

Ich tippe eher auf 10nF und 30V, aber was ist richtig?

Wenn jemanden die Forscherlust packt und in den Folgeheften nach einer
Berichtigung nachsehen möchte - die Bauanleitung ist in Funkschau
19/1984, Seite 80.

Viele Grüße Klaus
 

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#1 MaWin
28/04/2010 - 11:30 | Warnen spam
"ComCom" schrieb im Newsbeitrag
news:

Ich tippe eher auf 10nF und 30V, aber was ist richtig?




Beide Kondensatoren machen die Regelung langsamer um ein Schwingen
(oszillieren) des Netzteils zu verhindern. Die Werte hàngen auch
vom Aufbau ab. Man sollte also das Netzteil aufbauen, z.B. 100nF
einbauen, und dann das Netztel am Oszilloskop mit schwankender
Belastung testen: Die Kondensatoren sind so weit zu verkleinern,
bis es schnell nachregelt ohne Neigung zum Überschwingen zu zeigen.
Wenn man kein Oszilloskop hat, darf man das Netzteil nur mit
erprobter Platine aufbauen und GENAU den aufgeführten Bauteilen,
dann sollten die 10nF reichen. Es ist nicht gut, bei 100nF zu
bleiben, das ergibt ein schlechtes, langsam nachregelndes Netzteil.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
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