Begrenzung der Slew-Rate bei CAN sinnvoll?

02/12/2009 - 14:26 von Johannes Bauer | Report spam
Hallo Gruppe,

viele CAN-Transceiver bieten an, die Slewrate über einen externen
Widerstand zu begrenzen. Ich nehme an, das geschieht um die oberwelligen
Störungen, die bei hohen Slew-Rates entstehen, zu reduzieren. Ist so
eine Begrenzung für ein Paar Laboraufbauten sinnvoll? Wie errechne ich
für eine gegebene Bitrate eine sinnvolle Slewrate? Mein naiver Ansatz:

Angenommen ich arbeite mit 125 kHz auf dem Bus, dann ist ein Bit 8 us
lang. Wenn ich will, dass nur 5% der Zeit für die steigende, 5% für die
fallende und 90% für den tatsàchlichen Pegel verwendet werden, darf die
Flanke nur 0.05 * 8e-6 = 0.4 uS lang sein - bei einer Vdiff von 5V auf
dem Bus ergibt das also 5V/0.4uS = 12.5 V/uS Slew Rate. Kann ich so rechnen?

Viele Grüße,
Johannes

"Aus starken Potentialen können starke Erdbeben resultieren; es können
aber auch kleine entstehen - und "du" wirst es nicht für möglich halten
(!), doch sieh': Es können dabei auch gar keine Erdbeben resultieren."
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#1 MaWin
02/12/2009 - 14:40 | Warnen spam
"Johannes Bauer" schrieb im Newsbeitrag
news:


Ist so eine Begrenzung für ein Paar Laboraufbauten sinnvoll?
Kann ich so rechnen?



Also die Begrenzung der SlewRate ist sinnvoll, und man kann so rechnen,
aber was in deinen "2 Laboraufbauten" sinnvoll ist, das können wir
nicht wissen.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
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