Begriffliche Schlampereien in der Mathematik am Beispiel Gleichartig?

01/11/2011 - 11:55 von Rudolf Sponsel | Report spam
Hallo Kundige,

die übliche Mengenlehre sieht bekanntlich keine "gleichartigen" Elemente vor.

In

Walz, G. (2003, Red.). Lexikon der Mathematik. 6 Bde.: Verlag: Elsevier -
Spektrum Akademischer Verlag.

wird ausgeführt unter dem Begriff Familie, der diese Besonderheit der ML
anscheinend ergànzen oder ausgleichen soll:

"Familie, Zusammenfassung einer Menge gleichartiger Objekte. Ein wichtiges und
instruktives Beispiel ist eine >Familie von Mengen."

Will man allerdings wissen, was "gleichartige Objekte" sind, wird man weder
bei G unter gleichartig bzw. gleichartige Objekte fündig noch bei O unter
Objekte, gleichartige.

Kann das bitte jemand aufklàren? Danke.

Rudolf Sponsel, Erlangen
 

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#1 ram
01/11/2011 - 15:25 | Warnen spam
Rudolf Sponsel writes:
"Familie, Zusammenfassung einer Menge gleichartiger Objekte. Ein wichtiges und
instruktives Beispiel ist eine >Familie von Mengen."
Will man allerdings wissen, was "gleichartige Objekte" sind, wird man weder
bei G unter gleichartig bzw. gleichartige Objekte fündig noch bei O unter
Objekte, gleichartige.
Kann das bitte jemand aufklàren? Danke.



Auch »Zusammenfassung einer Menge« und sogar »Objekt« ist
in diesem Buch vermutlich nicht definiert. (Zu »Objekt« gibt
es vermutlich einen Eintrag, der aber vermutlich noch
unverstàndlicher ist.) Wenn der Autor diese Begriffe nicht
definiert, kann ein Dritter es ja erst recht nicht. Das
ganze ist eine laienhaft unbeholfene Sprache, keine
mathematische. Das Werk erscheint mir als wertlos, wenn
ich annehme, daß auch andere Artikel vom selben Autor stammen.

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