Berechnung und Darstellung von Staffelpreisen

25/09/2009 - 00:36 von Frank Vellner | Report spam
Liebe NG,

ich versuche Staffelpreise in einer Mail darzustellen und stosse damit
auf Unverstàndnis. Eine Gebühr soll bei steigendem Bestellwert auch
prozentual immer geringer werden. Bei 2000 betràgt die Gebühr 5%, für
übersteigende Betràge nur 4% bis 4000, ab dann 3% usw.

Der Prozentsatz bezieht sich aber nicht auf den Gesamtbetrag sondern
den übersteigenden Betrag. Dieser Weg soll beschritten werden, damit
für den Bestellwert von 4001 nicht geringere Gebühren berechnet werden
müssen, als für 3999, denn das wàre widersinnig.

Bei einem Betrag von 5000 muss der Nutzer also rechnen: 100+80+30 = 210
(= 5% von 2000 + 4% von den nàchsten 2000 + 3% der letzten 1000) Dieser
Ansatz "Prozentsatz auf übersteigenden Betrag" hat sich aber als nicht
verstàndlich erwiesen und die Herausforderung des rechnens war zu
kompliziert.

Wie kann man die ganz Sache sinnvoll rechnen und die genannten
"Widersinnigkeiten" vermeiden? Geht das nur mit einer ewig langen
Tabelle von möglichst kleinen Stufen? Der Adressat muss sofort erkennen
können, wie hoch die Belastung bei seinem gewünschten Bestellwert sein
wird...

Über Ideen freut sich der
Frank
 

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#1 Rainer Rosenthal
25/09/2009 - 01:08 | Warnen spam
Frank Vellner schrieb:
Liebe NG,

ich versuche Staffelpreise in einer Mail darzustellen und stosse damit
auf Unverstàndnis. Eine Gebühr soll bei steigendem Bestellwert auch
prozentual immer geringer werden. Bei 2000 betràgt die Gebühr 5%, für
übersteigende Betràge nur 4% bis 4000, ab dann 3% usw.

Der Prozentsatz bezieht sich aber nicht auf den Gesamtbetrag sondern
den übersteigenden Betrag. Dieser Weg soll beschritten werden, damit
für den Bestellwert von 4001 nicht geringere Gebühren berechnet werden
müssen, als für 3999, denn das wàre widersinnig.

Bei einem Betrag von 5000 muss der Nutzer also rechnen: 100+80+30 = 210
(= 5% von 2000 + 4% von den nàchsten 2000 + 3% der letzten 1000) Dieser
Ansatz "Prozentsatz auf übersteigenden Betrag" hat sich aber als nicht
verstàndlich erwiesen und die Herausforderung des rechnens war zu
kompliziert.

Wie kann man die ganz Sache sinnvoll rechnen und die genannten
"Widersinnigkeiten" vermeiden? Geht das nur mit einer ewig langen
Tabelle von möglichst kleinen Stufen? Der Adressat muss sofort erkennen
können, wie hoch die Belastung bei seinem gewünschten Bestellwert sein
wird...

Über Ideen freut sich der
Frank




Eine Idee: Du tràgst in einer Grafik über jeder Bestellmengengrösse den
"Preis pro Mail" auf. Das gibt eine fallende Kurve, die Du durch eine
sagen wir mal quadratische Formel annàhern kannst in dem zu betrachtenden
Mail-Grössen-Bereich. Dann zeigst Du dem Kunden die Grafik und er kann
dann schon durch Hinschauen sehen, wie die Staffelung greift. Dazu dann
noch die Formel auf einem kleinen Silbertablett pràsentiert (denn ein
Bild sagt mehr als tausend Worte), und der Kunde ist glücklich. Denn wenn
er zu doof ist, die Formel auszurechnen, dann hat er immer noch das
schöne Bild, aus dem er die sinkenden pro-Stück-Kosten ablesen kann. Und
eine Multiplikation mit seiner Stückzahl schafft er dann schon noch.
Beispiele in gàngigen Grössen runden die kundenfreundliche Darstellung
ab. Bei 150 Grad noch eine Viertelstunde köcheln lassen, Petersilie drauf
und frisch servieren!

Gruss,
Rainer Rosenthal

bzw.

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