Bericht der GSMA: 2015 Anstieg der registrierten Mobile-Money-Konten um 31 Prozent auf 411 Millionen

23/02/2016 - 19:37 von Business Wire

Bericht der GSMA: 2015 Anstieg der registrierten Mobile-Money-Konten um 31 Prozent auf 411 MillionenWeiteres Wachstum der mobilen Zahlungsindustrie; im Dezember 2015 wurden mehr als eine Milliarde Transaktionen abgewickelt.

Die GSMA veröffentlichte heute ihren fünften Jahresbericht „State of the Industry Report on Mobile Money“. Der Bericht enthält eine quantitative Bewertung der Branche und beruht auf den Ergebnissen der jährlichen Umfrage „GSMA Global Adoption Survey of Mobile Financial Services“, Daten des GSMA Mobile Money Deployment Tracker und Erkenntnissen zur Leistung mobiler Geldtransaktionen, die aus der Zusammenarbeit der GSMA mit der Branche im Laufe des letzten Jahres stammen.

„Mobile Geldtransaktionen haben wichtige soziale und wirtschaftliche Auswirkungen auf Millionen von Menschen in den weltweiten Schwellenmärkten“, so John Giusti, Chief Regulatory Officer, GSMA. „In den letzten zehn Jahren haben mobile Geldtransaktionen viel stärker dazu beigetragen, die Reichweite von Finanzdienstleistungen zu vergrößern, als es das traditionelle Bankfilialgeschäft im vergangenen Jahrhundert vermocht hat. Mit derzeit 411 Millionen Mobile-Money-Konten wird der Mobilfunk zu einer immer wichtigeren Plattform für die weltweite Ausweitung der finanziellen Inklusion.“

Zuwachs bei den Diensten

Mobile Geldtransaktionen verändern die Landschaft der finanziellen Inklusion. Mit 271 Diensten in 93 Ländern steht mobiles Geld inzwischen in 85 Prozent der Märkte zur Verfügung, in denen weniger als 20 Prozent der Bevölkerung ein Konto bei einem formellen Finanzinstitut haben. Der Bericht zeigt, dass die Anzahl an aktiven Nutzern von mobilem Geld im Jahresvergleich enorm ansteigt. Per Dezember 2015 gab es mehr als 134 Millionen aktive Konten, wobei auf 30 Dienste mehr als eine Million und auf sieben Dienste mehr als vier Millionen aktive Konten entfielen. Netzbetreiber spielen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung des mobilen Geldes und der Ausweitung der finanziellen Inklusion.

Zentrale Erkenntnisse 2015:

  • Im Dezember 2015 wurden mehr als eine Milliarde Transaktionen abgewickelt,
  • Mobiles Geld ist in 85 Prozent der Länder verfügbar, in denen ein Großteil der Bevölkerung keinen Zugang zu formellen Finanzinstituten hat,
  • Die Zahl der registrierten Konten steigt weiter. 2015 gab es nahezu 100 Millionen neue registrierte Konten, womit die Zahl weltweit auf 411 Millionen steigt,
  • 2015 gab es 29 grenzüberschreitende Mobile-Money-Initiativen, die 19 Länder verbinden, und die grenzüberschreitenden Überweisungen stiegen dem Volumen nach im vergangenen Jahr um 52 Prozent, und
  • Die Branche zeigt weiterhin Engagement für Mobile Money, wobei drei Viertel der Befragten ihre Investitionen für mobile Geldleistungen im vergangenen Jahr beibehalten oder erhöht haben.

Auf Subsahara-Afrika entfällt weiterhin ein Großteil der bestehenden mobilen Gelddienste, wobei mehr als die Hälfte aller Neueinführungen 2015 nicht dort, sondern hauptsächlich in Lateinamerika und der Karibik stattfanden. Mit Blick auf die Zukunft werden neue mobile Gelddienste in Europa und Zentralasien sowie dem Mittleren Osten und Nordafrika voraussichtlich um 50 Prozent zunehmen, ein Beleg dafür, dass mobiles Geld weltweit erheblich an Zugkraft gewinnt.

Zusammenarbeit der Branche wird fortgesetzt

Anbieter mobiler Gelddienste erkennen die entscheidende Rolle, welche die Zusammenarbeit innerhalb der Branche zugunsten eines beschleunigten Wachstums des Ökosystems spielen kann. Fast ein Viertel der befragten Anbieter mobiler Gelddienste gaben an, dass sie bereits zusammenarbeiten und ein Drittel plant eine Zusammenarbeit in den nächsten 12 Monaten. In 60 der 93 Märkte, in denen mobiles Geld zur Verfügung steht, gibt es mindestens zwei aktive mobile Gelddienste und auf 35 Märkten werden mindestens drei aktive mobile Gelddienste angeboten. Dies bietet weitere Möglichkeiten für eine Branchenzusammenarbeit. Da sich mobiles Geld zu einem Kernservice für Netzbetreiber entwickelt, hat eine verstärkte Konkurrenz und Kundennachfrage zu einem größeren Interesse bei der Entwicklung der Interoperabilität von Konten geführt. Zurzeit haben Betreiber in Indonesien, Madagaskar, Pakistan, Ruanda, Sri Lanka, Tansania und Thailand ihre Dienste untereinander verbunden, sodass Kunden Gelder direkt zu mobilen Brieftaschen anderer Netze senden können.

-ENDE-

Hinweise für Redaktionen

Der vollständige Bericht sowie weitere Informationen über das Mobile-Money-Programm der GSMA sind verfügbar unter: www.gsma.com/mobilemoney.

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts :

Für die GSMA
Charlie Meredith-Hardy
+44 7917 298428
CMeredith-Hardy@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com


Source(s) : GSMA

Schreiben Sie einen Kommentar