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Berufliche Bildung

11/12/2012 - 06:32 von Holger | Report spam
Liebe Leute,

da stoße ich gerade mit der Nase drauf: Die Situation arbeitsloser
Hilfeempfànger, die Arbeitslosengeld II beziehen. Viele dieser Menschen
landen früher oder spàter in sogenannten Maßnahmen. Das sind quasi
Freiheitsstrafen mit Freigang. Also, man hat sich tagsüber für jeweils
sechs Stunden bei einem sogenannten Maßnahmentràger zu melden, wird mit
kleinen Aufgaben beschàftigt, die man erledigt oder auch nicht, das
spielt keine Rolle. Ehrgeiz ist überflüssig, aber man hat anzutanzen.
Mittel für die berufliche Bildung sind schon lange gestrichen worden,
Weiterbildung findet nicht statt. Abends fàhrt man nach Hause, morgens
geht es wieder raus. Wie kann man als Arbeitsloser sich dann noch
Hoffnungen auf eine berufliche Tàtigkeit zum Beispiel als Programmierer
oder als gewerblicher Arbeitnehmer im Schaltgeràtebau, in der Montage
oder gar in der Entwicklung machen? Da viele von euch in Firmen
arbeiten, würde mich euere Erfahrungen mit diesem Thema interessieren,
aber bitte keine de.soc.arbeitslosen Bosau-Geschichten!

Viele Grüße, Holger
 

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#1 Henning Paul
11/12/2012 - 08:35 | Warnen spam
Holger schrieb:

da stoße ich gerade mit der Nase drauf: Die Situation arbeitsloser
Hilfeempfànger, die Arbeitslosengeld II beziehen. Viele dieser
Menschen landen früher oder spàter in sogenannten Maßnahmen. Das sind
quasi Freiheitsstrafen mit Freigang. Also, man hat sich tagsüber für
jeweils sechs Stunden bei einem sogenannten Maßnahmentràger zu melden,
wird mit kleinen Aufgaben beschàftigt, die man erledigt oder auch
nicht, das spielt keine Rolle. Ehrgeiz ist überflüssig, aber man hat
anzutanzen. Mittel für die berufliche Bildung sind schon lange
gestrichen worden, Weiterbildung findet nicht statt. Abends fàhrt man
nach Hause, morgens geht es wieder raus.



Genau das ist auch beabsichtigt. Dass man im normalen Tagesrhythmus
bleibt, und sich nicht angewöhnt, bis 11 zu pennen, den ganzen Tag im
Schlafanzug vor dem Fernseher herumzugammeln und dann bis spàt in die
Nacht vorm Rechner zu hocken.

So etwas schleift sich nàmlich ganz schnell ein, die 3 Monate zwischen
Zivi und Studienbeginn sahen damals nàmlich bei mir so ungefàhr aus.

Ok, parallel habe ich noch meinen MP3-Player auf Lochraster gefàdelt,
aber so ungefàhr kam's hin.

Gruß
Henning

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