Forums Neueste Beiträge
 

Bescheinigung über die Einhaltung von Laserklassen

21/08/2008 - 12:06 von Martin Wiesner | Report spam
Hallo zusammen,

wir beziehen (bzw fertigen auch selbst) Lasersysteme, in denen ein
(rotes, also 635/650nm) Lasermodul und eine Impuls-Elektronik zusammen
werkeln. Es gibt zwei Arten von Systemen, zum einen die Zukaufteile mit
1mW-Laser und einer Impulszeit (Laser an) von 39ms. Zum anderen unsere
Eigenentwicklungen mit einem 5mW-Laser und einer Impulszeit von 25ms.

In der Vergangenheit gab es einige Probleme mit dem Import, weil der
Zoll (richtigerweise) die Systeme erst mal aus dem Verkehr gezogen hat,
da potentiell gefàhrlich. Der Hersteller (USA) kriegt es nicht gebacken,
Aufkleber mit der Laserschutzklasse vor Versand aufzubringen und ist
auch sonst extrem unkooperativ.

Zudem möchte ich auch auf Nummer sicher gehen und uns für den Vertrieb
in DL absichern, daß eine bestimmte Laserklasse eingehalten wird
aufgrund der Kürze des Laserimpulses. Die Widerholrate liegt bei
höchstens 5Hz - es handelt sich um Schießsimulatoren und sehr viel
schneller wird kein Mensch den Abzug hintereinander betàtigen können.
Ein Durchziehen des Abzuges löst immer genau EINEN Impuls aus,
Dauerstrich-Abstrahlung oder Dauerfeuer á la C64 wird durch die
Elektronik unterbunden.

Lange Rede, kurzer Sinn: wo kann ich ein Zertifikat/Gutachten erhalten,
daß die Einheit von Laser und zugehöriger Elektronik eine bestimmte
(natürlich möglichst niedrige) Laserschutzklasse erfüllt? Vielleicht
kennt jemand eine Stelle, ein Institut oder àhnliches.


Besten Dank und bis dann,

Martin
 

Lesen sie die antworten

#1 Stefan Engler
21/08/2008 - 12:38 | Warnen spam
Lange Rede, kurzer Sinn: wo kann ich ein Zertifikat/Gutachten erhalten,
daß die Einheit von Laser und zugehöriger Elektronik eine bestimmte
(natürlich möglichst niedrige) Laserschutzklasse erfüllt? Vielleicht
kennt jemand eine Stelle, ein Institut oder àhnliches.



Darf ein Elektroniker die Strahlungsleistung von Geràten nicht selbst
ermitteln?
Das CE-Zeichen darf doch auch fast jeder selbst aufbringen und was
soll schon
bei der Ermittlung der Stör- und Nutzstahlung im Bereich unter 444 Ghz
und über
444 GHz zu unterscheiden sein (abgesehen von den Grenzwerten,
Messausrüstung etc.)?

Ich vermute, dass das EMVG hier genauso einschlàgig ist (zumindest tut
die zustàndige
Regulierungsbehörde so, als wàre das so)?

Ich habe mal gelesen, dass der TüV auch die CE Zeichen verteilt (wenn
sich kein
Elektroniker findet, der seinen Kopf hinhalten möchte) -- nachfragen.

Ähnliche fragen