Beschl. Expansion des Alls

07/02/2010 - 01:31 von Homo Lykos | Report spam
Kommentar zu einer Diskussion in sar über die beschl. Expansion des Alls:

Die Weltpotentialtheorie (WPT) ist meines Wissens die erste Theorie, die
diese Beschleunigung ganz einfach und ausgehend von altbewàhrten
physikalischen Konzepten als Artefakt der Expansionstheorien quantitativ
korrekt erklàren kann:

Barsuhn hat mit seiner Bemerkung Recht, dass man im Rahmen des
Standardmodelles und bewàhrter/gesicherter Physik - also ohne Einsteins
kosmologische Konstante bzw. ohne dunkle Energie - eine Abnahme der
Expansionsgeschwindigkeit mit der Zeit aufgrund der die Expansion bremsenden
Gravitation erwarten muss (eine allfàllig nachfolgende Implosion liefe dann
natürlich beschleunigt ab).

Da die WPT die Rotverschiebung - mittels eines auf kosmischen,
allsymmetrischen Skalen modifizierten Gravitationsgesetzes - gravitativ
statt expansiv erklàrt, kann man die Rotverschiebung im Sinne eines
"Rechentricks" mit Hilfe der Urversion des Äquivalenzprinzips von Einstein
(1907) berechnen; diese modifizierte Gravitation führt dazu, dass jeder
Lichtstrahl, der uns einigermassen ungestört erreichen kann, gegen ein
konstantes Gravitationsfeld anlaufen muss, ausser natürlich dort, wo es
"genügend" starke Schwerefelder von z.B. Galaxien oder ganzen Haufen gibt,
was zu den bekannten Gravitationslinseneffekten führen kann. Zur Berechnung
dieser gravitativen kosmischen Rotverschiebung in einem - genügend
grossskalig betrachtet - statischen Universum, darf man so tun, als wenn der
Beobachter mit seinem Observatorium bzw. mit seinem ganzen Galaxienhaufen
beschleunigt vor dem jeweils gerade ankommenden Lichtstrahl seit seiner
Aussendung geflohen wàre. Das ist - bis auf die kosmische
Weltbremsbeschleunigung - ganz normale, altbewàhrte Lehrbuchphysik! Aber
auch die für Licht konstante, kosmischen Weltbremsbeschleunigung wird in der
WPT auf bewàhrte Physik zurückgeführt, nàmlich auf die gut bekannte
Schwerkraft, die unter Allsymmetrie - also auf "genügend" grossen Skalen -
eben zwingend zur - für Licht - konstanten Weltbremsbeschleunigung führen
muss.

Wàre diese beschleunigte Fluchtbewegung kein "nur" auf dem Äquivalenzprinzip
beruhender Rechentrick, sondern real, dann erhielten wir gerade den
beschleunigt expandierenden Kosmos der Standardkosmologie, die diese
Beschleunigung aber nur mit einer "Geisterkraft", der sogenannten dunklen
Energie oder eben der kosmologischen Konstante, der alten Ad-hoc-Annahme von
Einstein von 1917, "physikalisch" erklàren kann. D.h. aber, dass die WPT die
beschleunigte Expansion als Artefakt der Standardkosmologie erklàrt, womit
das grösste Ràtsel der Standardkosmologie keines mehr ist. Sozusagen als
Zückerchen kann die WPT auch noch die MOND-artige Galaxiendynamik erklàren,
mindestens physikalisch plausibel machen.

Einen Überblick findet man in www.wolff.ch/astro

Besonders wichtig fürs grundlegende Verstàndnis ist
www.wolff.ch/astro/Grav.pdf

Wer sich dafür interessiert, warum ich bisher nicht einmal in astro-ph
veröffentlichen kann/darf, lese
www.wolff.ch/astro/Combes_d.pdf und www.wolff.ch/astro/Replik_d.pdf

Dann noch ein Kommentar zu der - nach eigener (sinngemàsser) Aussage -
einzigen ernst zu nehmenden Kosmologin in der Schweiz:
www.wolff.ch/astro/Plagiate.htm


Homo Lykos
www.wolff.ch

Ceterum censeo: Zur Ehre Galileis,
zur Freude der Grossen der Physik von Planck, Einstein bis Heisenberg
ermögliche man auch wieder deutschsprachige Physikveröffentlichungen.


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#1 Karl Heinz
07/02/2010 - 01:56 | Warnen spam
Homo Lykos schrieb:

jeder
Lichtstrahl, der uns einigermassen ungestört erreichen kann, gegen ein
konstantes Gravitationsfeld anlaufen muss, ausser natürlich dort, wo es
"genügend" starke Schwerefelder von z.B. Galaxien oder ganzen Haufen gibt,
was zu den bekannten Gravitationslinseneffekten führen kann



Das Licht, das uns aus der Sonne erreicht, hat Millionen Jahre gebraucht.

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