Best practice in HyperV R2 - RAW disk oder VHD?

03/03/2010 - 15:31 von Marc Bauer | Report spam
Hallo

was soll man denn am besten nehmen? In HyperV 1 musste man für Cluster
Installationen wohl eine RAW Disk nehmen da sonst der Failover nicht möglich
ist... aber in R2 gibt es doch nur noch das Verzeichnis "ClusterStorage".
Wir haben nur R2...

1. Sollte man mehrere Volumes im Cluster Storage anlegen?
2. Wieviele Maschinen sollte man in ein Cluster Storage Volume legen?
3. Sollte man anstatt dem ClusterStorage besser RAW Disks nehmen?
4. Gibt es dafür Regeln zur Entscheidungsfindung?

Muss einen Exchange 2007/2010 für 150 MA installieren, SQL usw. - weiß nicht
ob so ein VHD da vieleicht der falsche Weg ist... zudem ein Fileserver mir
1-2 TB Shares... dürften einige Mio Dateien werden, die da rein kommen...

Gruss
Marc
 

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#1 RCan
03/03/2010 - 23:14 | Warnen spam
Hi Marc,

wie bereits im anderen Post geschrieben, solltest du bereits einige
Antworten in dem neuen VHD performance whitepaper finden können.

Windows Server 2008 R2 Virtual Hard Disk (VHD) Performance Paper
http://download.microsoft.com/downl...Paper.docx

Die unten genannten Zahlen stellen für Hyper-V keine Herausforderung, aber
es ist wichtig das richtige Hardware Sizing hierfür zu finden.

Eine gewisse "Sicherheit" kannst du bekommen wenn du ...
- deinen workload kennst
- Sizing / Kapazitàtsplanung durchführst
- Umsetzung von Best Practices
(http://www.microsoft.com/whdc/syste...rv-R2.mspx)
- wenn möglich, ein testlab mit last tests durchführst (SQLIO, Exchange
Loadsim...)

In Bezug auf CSV, kann ich dir meine persönlichen "BPA's" nennen...
- trennung eines CSV wenn unterschiedliche Workloads vorhanden sind
(kritisch/unkritisch) und dabei sogar auf unterschiedlichen diskgroups /
pools liegen (langsam, schnell, redundant / nicht redundant)
- wenn ich permanent neue VMs auf dem CSV schreiben muss, trenne ich
ebenfalls aus Performance Gründen -> (Coordinator Node=Owner of CSV volume)
http://blogs.msdn.com/clustering/ar...34381.aspx
http://blogs.technet.com/tonyso/arc...tices.aspx

Ansonsten kenne ich noch keine anderen Gründe, für die Trennung von CSV's,
welches ja eigentlich einer der Vorteile ist, nicht mehr viele LUNs im SAN
pflegen zu müssen.

Ich persönlich arbeite auch sehr ungern mit passtrough (RAW) disks weil,
diese vom Management aus gesehen komplexer sind (bsp. Backup). Der
Performance unterschied bei R2 zwischen fixed und passtrough disk sind hier
maginal.

Hyper-V Storage Analysis - Passtrough vs Fixed
http://blogs.msdn.com/tvoellm/archi...mbers.aspx

Hoffe das hilft dir erstmal weiter.

Gruß
Ramazan

"Marc Bauer" wrote in message
news:
Hallo

was soll man denn am besten nehmen? In HyperV 1 musste man für Cluster
Installationen wohl eine RAW Disk nehmen da sonst der Failover nicht
möglich ist... aber in R2 gibt es doch nur noch das Verzeichnis
"ClusterStorage". Wir haben nur R2...

1. Sollte man mehrere Volumes im Cluster Storage anlegen?
2. Wieviele Maschinen sollte man in ein Cluster Storage Volume legen?
3. Sollte man anstatt dem ClusterStorage besser RAW Disks nehmen?
4. Gibt es dafür Regeln zur Entscheidungsfindung?

Muss einen Exchange 2007/2010 für 150 MA installieren, SQL usw. - weiß
nicht ob so ein VHD da vieleicht der falsche Weg ist... zudem ein
Fileserver mir 1-2 TB Shares... dürften einige Mio Dateien werden, die da
rein kommen...

Gruss
Marc

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