Bestimmung Strahlradius Laser

21/02/2009 - 15:39 von ddl_50 | Report spam
Hallo!

Ich hoffe mal dass hier ein paar Laserexperten weiterhelfen können.
Ich muss nach dem Verfahren wie es /Liu82/ vorgeschlagen hat ("Simple
technique for measurements of pulsed Gaussian-beam spot sizes") den
Strahlradius eines Lasers bestimmen (hier eine Kurzebschreibung auf
deutsch, S.24:
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/s...jsessionid D229FCD394A270305846445AF09894?hosts=,
Kurzurl: http://kurzurl.net/yy5yz). Mir ist allerdings nicht so
richtig klar, wie genau ich an diesen komme.

Ich hatte folgende Vorgehensweise:
Einstellung der Laserleistung über Pyroel.-Sensor auf E 0mW in
abnehmenden Schritten von 25mW (also 8 Leistungsstufen). Dann wurde
mit Einzelpuls auf die Probe geschossen und der Durchmesser unter
einem Mikroskop vermessen. Jetzt soll man den quadrierten Durchmesser
halblogarithmisch über der Laserenergie E auftragen. Annàhernd soll
sich eine Gerade ergeben, deren Steigung der Strahlradius omega_0 ist.
So ganz ergibt es sich bei mir aber nicht. Daher würde ich gerne
wissen: Ist die Energie über der ich auftrage meine oben eingestellte
Energie E oder die Energiedichte F (auch Fluenz) (wie in der Grafik
und auch in Liu82 dargestellt). Wenn letzteres, wie komme ich daran?
So wie ich es verstanden habe, kann ich F auch (oder nur) bestimmen
über F= (2 * E) / (Pi * omega_0). Aber ich will ja gerade omega_0
haben. Und eigentlich sollte E doch auch in Joule sein, oder nicht.
Aber wie komme ich jetzt da wieder dran? Oder aber darf ich aus dem
Durchmesser und meiner eingestellten Laserenergie eine Leistungsdichte
ermitteln über die ich auftrage?

Falls dem verzweifelten jemand helfen kann, der wahrscheinlich die
einfachen Zusammenhànge nicht mehr sieht ..., solle dies BITTE tun!

Ich habe auch schon den Eichler durchwühlt, aber nichts genaueres dazu
gefunden. Insbesondere die Fluenz scheint im Deutschen nicht definiert
zu sein, bzw. ich habe nichts dazu gefunden.

Danke und Gruß
Dieter
 

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#1 Roland Damm
22/02/2009 - 00:25 | Warnen spam
Moin,

schrub:

Ich hatte folgende Vorgehensweise:
Einstellung der Laserleistung über Pyroel.-Sensor auf E 0mW
in abnehmenden Schritten von 25mW (also 8 Leistungsstufen).
Dann wurde mit Einzelpuls auf die Probe geschossen und der
Durchmesser unter einem Mikroskop vermessen. Jetzt soll man den
quadrierten Durchmesser halblogarithmisch über der Laserenergie
E auftragen. Annàhernd soll sich eine Gerade ergeben, deren
Steigung der Strahlradius omega_0 ist. So ganz ergibt es sich
bei mir aber nicht.



Vielleicht hat dein Laser kein normgerechtes Strahlprofil,
sondern eher eines, das man in der Realitàt findet? Kommt auf
den Laser an...

Und das mit dem Einschuss-Durchmesser messen halte ich auch für
eine gewagte Angelegenheit. Vielleicht erhoffst du dir ja auch
nur eine Genauigkeit, die praktisch nicht erreichbar ist.

Kurz: 'Hallo!! Du misst Licht! alles unter 50% Messfehler ist da
_gut_!'

:-)

CU Rollo

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